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Liebe Schachfreunde, der erste Tag des neuen Jahres bietet natürlich Anlass, auf das alte Jahr zurückzublicken, und ein paar Daten zu den bisherigen Veröffentlichungen auf dem Schachkicker zu liefern.
Insgesamt wurden stolze 884 Beiträge veröffentlicht. Zu diesen Beiträgen gab es 1.325 Kommentare. Dabei wurde zum Teil heiß debattiert.
Über die Autoren verteilen sich die Beiträge wie folgt:
| Walter Rädler | 466 |
| Gerald Hertneck | 187 |
| Michael Busse | 114 |
| Henning Geibel | 27 |
| Schach für Kids / Ralf Schreiber | 20 |
| Heinz Brunthaler | 15 |
| Finn Petersen | 10 |
| Lara Schulze | 10 |
| Thomas Richter | 9 |
| Thomas Marschner | 9 |
| Diverse Autoren | 20 |
Besonders danken möchte ich als Chefredakteur den Co-Autoren Walter Rädler und Michael Busse, die mit großer Ausdauer und großem Fleiß Beiträge zu verschiedensten Themen beigesteuert haben. Das schöne dabei: der Schwerpunkt ist durchaus unterschiedlich: Walter berichtet gerne vom Schulschach und von der DSJ und ganz generell aus dem Jugend- und Erziehungsbereich, was ja ein ganz wichtiger Bereich ist. Mein Fachgebiet ist natürlich vor allem das Spitzenschach, der Deutsche Schachbund, aber auch ausgewählte andere Themen wie zum Beispiel statistische Analysen oder grundlegende Betrachtungen zum Frauenschachs (was 2025 ein großer Schwerpunkt von mir war). Michael Busse schreibt in der Regel über Turniere und macht ausgezeichnete Interviews. Und Thomas Marschner berichtet regelmäßig über die Frauenbundesliga, was ebenfalls eine gute Sache ist. Unsere Perspektive lautet im Grunde: je bunter und vielfältiger die Berichterstattung ist, umso besser!
Vernachlässigt ist bisher das Thema Buchrezensionen, wohl weil es relativ viel Arbeit macht. Auch von der DSJ könnte vielleicht noch etwas mehr kommen.
Wenn Beiträge bei uns eingeschickt werden, dann veröffentlichen wir diese in der Regel 1:1 unter dem Namen des Autors, es sei denn, dass uns der Beitrag ungeeignet oder nicht veröffentlichungswürdig erscheint.
Übrigens, falls ein Leser einen Lieblingsautor hat, kann er dessen älteren Beiträge noch mal „hochholen“ indem er rechts unter Kategorie auf den Namen des Autors klickt.
Und wie waren unsere Anfänge? Im Gründungsteam des Schachkickers versammelten sich zu Jahresbeginn Gerald Hertneck, Walter Rädler, Michael Busse, Ralf Schreiber, Thomas Richter und Güven Manay (dieser eher als Admin denn als Autor), um das Erbe von Franz Jittenmeier fortzuführen. Alle waren einhellig der Meinung, dass der Schachticker auf keinen Fall sterben darf. Und sie handelten entsprechend. Die redaktionelle Gesamtverantwortung liegt aber allein bei Gerald Hertneck.
Da Franz leider keine Vorsorge getroffen hatte, seine Homepage zu vererben, oder Zugangsdaten für einen Nachfolger zu hinterlegen, wurde die Seite von Gerald Hertneck völlig neu aufgesetzt, und neu angemeldet, wobei ihm seine WordPress-Erfahrungen zugute kamen. Am 19. Januar hat er dann den Beitrag „Ein notwendiger Neuanfang“ veröffentlicht, und am 14. Januar ein Interview mit Franz Jittenmeier eingestellt, das manuell von der alten Homepage übernommen wurde.
Die alte Seite von Franz, der berühmte Schachticker, wurde dann im Dezember 2025 abgeschaltet. Es war technisch leider nicht möglich, Beiträge vom Schachticker auf den Schachkicker zu übernehmen (außer durch manuelle Übertragung). Aber jetzt ist er eh Geschichte, nachdem die Seite nicht mehr online ist.
Mitte des Jahres wurde dann mit den Chess Tigers aus Berlin eine Werbevereinbarung getroffen und ein Banner auf unserer Seite installiert. Hier können die Kunden nun direkt Schachmedien bestellen.
Die meisten Leser dürften wissen, dass es sich beim Schachkicker um ein ehrenamtliches Projekt handelt, denn die Hauptautoren sind nebenher alle berufstätig. In dem Sinne bitten wir um Verständnis, dass unsere Ressourcen begrenzt sind, und dass wir nicht jede Meldung aufgreifen können. Vor allem treten wir dann gerne zurück, wenn eine Nachricht schon auf einer anderen Seite gemeldet wurde.
Was im Lauf des Jahres eine sinnvolle Erweiterung war, ist die Mehrsprachigkeit, man muss bloß auf die Flagge im Menü klicken, und so kann man jeden Beitrag (bzw. die ganze Seite) mit einem Klick auf eine andere Sprache (z.B. englisch oder spanisch) umstellen.
Dies bringt uns zu der Frage, in welchen Ländern der Schachkicker gelesen wird. Nun, vor allem in den deutschsprachigen Ländern Deutschland, Österreich und der Schweiz (zu insgesamt 96%). Danach folgen die Niederlande, Irland, UK, Schweden. Italien, Frankreich und Finnland. Doch sogar in San Francisco und Thailand wurden unsere Beiträge schon gelesen!
Wir schließen diesen Beitrag in der Hoffnung, dass der Schachkicker 2026 weiterhin blüht und gedeiht.
Als kleiner Hinweis: Über https://web.archive.org/web/20250101000000*/chess-international.de findet man noch vieles vom abgeschalteten Schachticker (gilt analog auch z.B. für das von Jörg Hickl abgeschaltete schach-welt.de). Einzelne Beiträge finden ist aber jedenfalls mühsam, und Bilder sind offenbar jedenfalls bei älteren Artikeln systematisch verschwunden.