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Absolute Sensation und Irritation in der zweiten Frauenbundesliga. Alle Ergebnisse des letzten Matches von FC Bayern gegen den SC Garching wurden annulliert!

Doch es geht noch weiter: die letzten drei Runden für Garching wurden komplett anulliert bzw. als nicht angetreten bezeichnet.

Doch was ist passiert? Die rot gekennzeichnete Spielerin Jamie Frowein die sich selbst auf ihrer Homepage als „Benutzerdefiniert, Divers“ bezeichnet, wurde genullt, da „sie“ offensichtlich nicht als Frau anerkannt wurde. Nun ja, man kann sagen, eine gewisse Logik ist erkennbar, denn im Frauenwettbewerb sollten nur Frauen spielen. Und wenn man sich nicht eindeutig als Frau bekennt, dann muss man auch die Folgen tragen. Aber wieso werden dann seit einem Jahr auch biologische Männer zugelassen, die als Transgender auftreten? Verquere Logik!
GM Elisabeth Pähtz schreibt dazu: „Ein aktuelles Beispiel aus der zweiten Frauenbundesliga Süd im Schach. Während eine Transfrau dort spielberechtigt ist, wurde eine biologische Frau aus der gleichen Mannschaft im Nachhinein bei allen ihren drei Einsätzen genullt. Sie identifiziert sich als divers, was in ihrem Personalausweis auch so ausgewiesen wird. Die Spielberechtigung im deutschen Schachsport beruht also neuerdings auf Dokumenten, nicht mehr auf biologischen Fakten. Darüber hinaus wurde auch das gesamte Team für all jene drei Spiele im Nachhinein genullt.“
Es ist wohl auch ein Unikum, dass gleich die ganze Mannschaft genullt wird, nur weil ein Spieler oder eine Spielerin möglicherweise falsch (entgegen ihrem Geschlecht) eingesetzt wird. Sieht nach einer klaren Überreaktion aus. Aber möglicherweise geht der Vorgang ja vor das Turniergericht, und ist damit noch nicht abgeschlossen. Und natürlich liegt Garching jetzt auf dem letzten Platz!
Wir meinen jedenfalls hierzu, dass die Angelegenheit im jetzigen Zustand keine gute Werbung für Schach ist. Der betroffene Verein SC Garching dürfte jedenfalls nicht begeistert sein!
Es wurde doch beschlossen, dass Männer keinen biologischen Vorteil haben. Dann sollte es konsequenterweise auch keine Frauenwettbewerbe geben.
Öffentlich nur soviel:
„Es ist wohl auch ein Unikum, dass gleich die ganze Mannschaft genullt wird, nur weil ein Spieler oder eine Spielerin möglicherweise falsch …. eingesetzt wird.“
Das gab es unter anderen Vorzeichen schon im Mai 2024 beim Stichkampf zwischen SF Augsburg (Meister der Oberliga Bayern) und Bayern München II (Sechster der Zweiten Bundesliga Ost) um einen Platz in der Zweiten Bundesliga https://ergebnisdienst.schachbund.de/saison2023-24/bede.php?liga=stich&runde=20 . Damals hatten SF Augsburg FM Thomas Brückner eingesetzt, der zuvor regelkonform sowohl für sie Oberliga Bayern als auch für Stuttgarter SF Oberliga Württemberg gespielt hatte. „Auf deutscher Ebene“ war er dann als passives Mitglied von SF Augsburg nicht spielberechtigt, aus 4-4 (bessere Berliner Wertung für Augsburg) wurde 0-8. Das hat damals wohl (zunächst) Ralph Alt entschieden, er war Schiedsrichter vor Ort und Staffelleiter der Zweiten Bundesliga Ost und für die Saison darauf der Zweiten Bundesliga Süd.
Nun macht es einerseits keinen großen Unterschied, da Garching die drei Matches gegen Bavaria Regensburg, Noris-Tarrasch Nürnberg und Bayern München auch am Brett verloren hatte (1-5, 2-4 und 1,5-4,5). Andererseits „überrascht“, dass es erst bei oder nach dem dritten Einsatz von Jamie Frowein aufgefallen ist. Hat Bayern München – eher Kenner der Münchner Schachszene als Regensburg und Nürnberg – protestiert? Schiedsrichter vor Ort war Hans Brugger (SK Marktoberdorf, Bayrisch-Südschwaben), Staffelleiter ist Klaus Deventer.
Und? Ist das von den Regeln gedeckt? Wer hat es veranlasst mit welcher Begründung? Wieso nach dem dritten Einsatz? Was sagt der DSB? Was sagt der Verein? Was die Spielerin? Gibt es einen Protest? Das würde mich interessieren und deine anderen Leser:innen wahrscheinlich auch.
Bitte selber recherchieren Herr Kollege!