28.02.2026

5 Gedanken zu „Freestyle überall – aber wohin führt die Debatte?

  1. Freestyle Chess bietet ein hervorragendes Feld zur Erforschung schachlichen Denkens und Handelns, kognitiver Prozesse oder sogar zum Verständnis der Quantentheorie! Neben der Münzen-, der Würfel-, der Schachmetapher (klassisch), ermöglichen Fischer Random & Freestyle Chess hilfreiche Interpretationen für eine Betrachtung von Quantenphänomenen!
    Wer mitmachen möchte, bitte bei den Kommentaren antworten. Freestyle Denken erweitert das mentale Feld!
    Dr. Reinhard Munzert

  2. Im Text heißt es zunächst:

    „Die Bedenkzeit ist bewusst großzügig gewählt, der Rhythmus entschleunigt.“

    Dann aber:

    „Klassisches Turnier (6 Runden, 90 Min + 30 Sek/Zug)“

    Was ist daran „klassisch“, was „großzügig“, wenn es nicht einmal eine zweite Grundbedenkzeit nach Zug 40 gibt? Und das bei durchgängig nur 1 Partie pro Tag.

    Sind die Schachspieler so genügsam geworden, dass der hier praktizierte Modus als „großzügig“ plakatiert werden kann? Ich kann mir nicht vorstellen, eine lange Anreise auf mich zu nehmen, um mich dann in jeder Partie von Beginn an hetzen zu lassen.

  3. Schach war schon immer eine freiwillige Angelegenheit und soll es bleiben. Außer vielleicht für die Kids, deren überehrgeizige Eltern ihre unerfüllten Wünsche auf ebendiese projizieren.
    In diesem Sinne ist auch Schach960 eine freiwillige Sache. Ich glaube nicht, dass dadurch ein neuer Kundenstamm erschlossen wird. Die jetzt schon Schach spielen, werden sich für eine Variante entscheiden und nicht doppelt so viel Schach spielen wie früher.
    Die Jugend wird mit der neuen Schachvariante „für Faule“ aufwachsen, und das klassische Schach wird automatisch zu einer Randerscheinung werden.
    Momentan ist es leider so, dass eine kleine Minderheit ihre Interessen inklusive der immer weiter fortschreitenden Verkürzung der Bedenkzeit durchsetzen und die große Masse der schweigenden Lämmer hat dem nichts entgegenzusetzen.

    Der Beitrag von Max Sommer sprach mir aus der Seele.

    1. „Die jetzt schon Schach spielen, werden sich für eine Variante entscheiden und nicht doppelt so viel Schach spielen wie früher.“

      Das ist so nicht unbedingt richtig. Ich für meinen Teil reduziere die Turnierteilnahmen, weil ich keine große Lust mehr auf das traditionelle Schach habe. Meine übliches Turnier zwischen den Jahren hab ich schon weggelassen, weil ich kein Angebot für Chess960 zwischen den Jahren gefunden habe.

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