09.01.2026

2 Gedanken zu “Freestyle-WM in Weissenhaus!

  1. Ich würde am Ende des Titels eher „!?“ oder „?!“ setzen, aber das ist meine Meinung. Buettner/Carlsen hatten _anfangs_ ein ganz anderes Budget nur für „Freestyle Chess“ – für FIDE naturgemäß eher ein Nebenschauplatz, da sie ja auch Normalschach fördern müssen.

    Die letzte offizielle FIDE-Weltmeisterschaft 2022 hatte im Finale 400.000$ Preisgeld, nun sind es im Weissenhaus 300.000$ (zuvor mal deutlich mehr). Außerdem hatte sie vier Qualifikationsturniere, zwei auf chess.com und zwei auf Lichess – nun eines auf chess.com das eine Woche im Voraus angekündigt wird. 2022 aus deutscher Sicht: Blübaum qualifizierte sich für das Finale in Reykjavik, Keymer und Donchenko unter den letzten acht auf chess.com, Rasmus und Frederik Svane unter den letzten 16 in zwei Lichess-Turnieren.

    Nun ist das vielleicht das Anfang vom Ende des Freestyle Chess Projekts: wie gesagt, deutlich weniger Preisgeld als zuvor, dafür darf der Sieger sich Weltmeister nennen. Und offenbar 2026 nur dieses eine Turnier – zwar anscheinend noch vage Pläne für weitere Turniere, aber warum dann das erste Turnier mit WM-Status? Carlsen will vielleicht einen Weltmeistertitel bekommen, den er noch nicht hatte, und ab dann ist Totalschach seine neue Spielwiese. Damit ist tatsächlich unklar „ob dies ein einmaliger Höhenflug bleibt, oder zu einer dauerhaften Einrichtung wird“.

  2. Freestyle Chess bietet ein hervorragendes Feld zur Erforschung schachlichen Denkens und Handelns, kognitiver Prozesse oder sogar zum Verständnis der Quantentheorie! Neben der Münzen-, der Würfel-, de Schachmetapher (klassisch), ermöglichen Fischer Random & Freestyle Chess hilfreiche Interpretationen für eine halbdeterminierte Betrachtung von Quantenphaenomenen!
    Wer mitmachen möchte, bitte bei den Kommentaren antworten. Dr. Reinhard Munzert

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