
Unser TuRa- FBL- Team spielte am Wochenende (15.+16.03.2025) in Hamburg gegen die beiden
starken Teams aus Deizisau und Schwäbisch Hall.
Im letzten Jahr konnten wir in Schwäbisch Hall gegen die gleichen Gegnerinnen einen Teampunkt (3:3
gegen Deizisau) erobern und brachten den dann neuen Meister an den Rand von Punktverlusten.
Somit hoffte unser „BB“ und Mannschaftsführer auch diesmal auf einen Teilerfolg, hier speziell gegen
Deizisau, die bisher noch nicht so zu überzeugen wussten. Vor dem Spiel konnten sie erst 4 TP
einsammeln und so steckten sie noch etwas tiefer im Abstiegskampf als wir (6 TP). In Hamburg traten
sie daher mit einem starken Team an, um „da unten“ rauszukommen. Unser zweiter Gegner war das
Team des aktuellen Deutschen Meister. Nach der Niederlage gegen Königshofen ist jedoch eine
erneute Titelverteidigung etwas in die Ferne gerückt.
Bereits in Hemer hatten wir unser Team für Hamburg gefunden. Donnerstag gab es dann eine Absage
von Julia (Mittelohrentzündung) und Lara war sofort bereit in Hamburg zu spielen.
Samstag, 15.03.2025 TuRa SCHACH vs. Deizisau
Vergleicht man die ELO- Zahlen, dann konnte man mit einem engen Match rechnen und so kam es
dann auch. Die Entscheidung fiel am 4. Brett, als es Zala leider nicht gelang ihren Stellungsvorteil für
einen Partiegewinn zu nutzen. Allerdings war es auch schwer zu sehen. Ansonsten hatten wir etwas
Pech an 1 und 4. Positiv nach dem Wettkampf war der ungebrochene Optimismus, dass man ja auch
S-H ärgern könne. Ein leckeres Essen bei einem Asiaten rundete den Tag ab.
Parallel konnten 5 Hamburger Spielerinnen gegen den Deutschen Meister sensationell mit 3,5:2,5
gewinnen.
Sonntag, 16.03.2025 SK Schwäbisch Hall vs. TuRa SCHACH
Diesmal deutete der ELO– Vergleich auf ein 1:5 bis 0:6 gegen uns hin. Hinzu kam sicher die Wut im
Bauch wegen der Samstag– Niederlage.Den Verlauf des Wettkampfes schildert der Autor des SK S–H:
„Am Sonntag ging es für Schwäbisch Hall dann gegen Harksheide, ebenfalls eine Mannschaft, mit der
man in der Vorsaison große Probleme hatte und nur knapp gewonnen hatte. Und es ging gut los für
Schwäbisch Hall. Ana Matnadze übernahm gegen Carina Brandt aus der Eröffnung heraus die
Initiative und konnte in ein vorteilhaftes Endspiel abwickeln, das sie souverän gewann. Auch Marina
Gajcin kam besser zurecht als am Vortag und gewann gegen Emily Rosmeit, die für Inken Köhler ins
Harksheider Team gerückt war. Nachdem Lela Javakhishvili sich von Laura Unuk an Brett 1 remis
getrennt hatte, hatte Schwäbisch Hall schon 2,5 Punkte zusammen. Dabei sollte es aber erstmal
bleiben. Ekaterina Atalik geriet schon aus der Eröffnung heraus auf Abwege und büßte Material ein und
verlor. Marsel Efroimski komplettierte ihr schwarzes Wochenende, als sie ihre gute Stellung zum
Verlust verdarb. Damit stand es 2,5–2,5, und es lief noch die Partie zwischen Bela Khotenashvili und
der deutschen Nationalspielerin Lara Schulze, und hier kämpfte eher die Georgierin in Haller Reihen
mit einem Minusbauer ums Remis. Doch die Aktivität ihrer Figuren reichte aus, um das Remis
abzusichern und damit wenigstens das 3–3 Unentschieden zu retten…..“
Nach 7 eher deutlichen Niederlagen (ausgen. 2023/24) war es unser erster Punktgewinn gegen das
Haller Profispielerinnen– Team.
Am Ende der gewünschte eine Teampunkt, der noch zum Liga-Erfolg fehlte. 3 Runden vor Schluss
waren wir noch nie schon save. Eine gute bisherige Leistung unserer Spielerinnen, die von Jahr zu Jahr
immer stärker werden.
Übrigens spielten mit Laura und Zala Zwei mit, die im vergangenen Jahr die Champions– League im
Frauenschach mit ihrem Verein aus Ljubljana gewannen.
Hamburg erreichte gegen Deizisau ein 3:3 und kann noch um Platz 3 mitspielen.
Ausgetragen wird dann der Kampf um Titel und Plätze, sowie gegen den Abstieg in Deggendorf vom
25.04. bis 27.04.2025