
Niko von chess4u hat mir das geschrieben: Hallo Walter, die Psychologiestudentin Theresa Reitz hat einen Artikel über Wachstumsdenken/Growth Mindset im Schach geschrieben. DANKE FÜR DEN TIPP, DAS IST GANZ HERVORRAGEND!
Viele Kinder neigen dazu aufzugeben, wenn ihnen etwas nicht sofort gelingt – sei es beim Fahrradfahren, Rechnen oder Schach. Doch wie können sie lernen, dass Fehler kein Scheitern bedeuten, sondern ein wichtiger Schritt zum Erfolg sind?
Genau hier setzt das Konzept des Wachstumsdenkens (englisch: Growth Mindset) an, das die Psychologin Carol Dweck mit ihrer Forschung zu Motivation und Mindset geprägt hat. Menschen mit dieser Denkweise sind überzeugt, dass sie ihre Fähigkeiten durch Übung stetig verbessern können. Sie sehen Herausforderungen als Chancen, um zu lernen und zu wachsen.
Im Gegensatz dazu steht die statische Denkweise (englisch: Fixed Mindset): Menschen mit dieser Haltung schreiben Erfolg vor allem angeborenem Talent zu und glauben, dass sich Fähigkeiten nur begrenzt durch Übung weiterentwickeln lassen.
Wie sich diese Denkweisen im Alltag auswirken – und welchen Einfluss Eltern und Trainer darauf haben –, zeigen folgende Turnierbeispiele.