In the first round, Turlov received 96 votes, Wadim Rosenstein (Germany) received 76 votes, and Jan Henric Buettner (Germany) received 20 votes. In total, 192 votes were cast.
In the second round, which followed two hours later, Turlov won by a vote of 110 to 85 (196 votes in total), becoming the eighth President of FIDE. He succeeded Arkady Dvorkovich, who served two terms as President, from 2018 to 2026.
Der Mann ist Schulschach-Fan, herzlichen Glückwunsch, Herr Turlov zu diesem neuen Posten! Silber und Bronze gingen nach Deutschland, Respekt!
Ich bin nicht überrascht.. hätte mir aber Herrn Wadim Rosenstein gewünscht
Da es eine geheime Wahl war weiß man wohl nicht, wie die Stimmen sich über die Kontinente verteilten. Buettner sagte in einem Interview des ihm wohlgesonnenen Conrad Schormann „Allein aus Europa rechne ich mit mindestens 35 [fast zwei Drittel], aus Afrika mit der Hälfte der Stimmen – da sind wir schon bei 60. Dazu Asien und Amerika mit jeweils etwa 15. Realistisch sehe ich uns bei rund 90 Stimmen.“
Dieses Kartenhaus ist dann genauso eingestürzt wie sein Freestyle Chess Konzept. Im zweiten Wahlgang gingen Stimmen für Buettner dann etwa zu gleichen Teilen an Turlov (der die absolute Mehrheit zunächst ganz knapp verpasst hatte) und Rosenstein. Vier Delegierte, die zunächst gar nicht abgestimmt hatten, hatten plötzlich doch eine Meinung (in einem Fall offenbar Enthaltung oder Neinstimme – keiner von beiden).