Förderung von Forschungsvorhaben
Der Deutsche Schachbund möchte die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Schachspiel stärken und vergibt erstmals Preise für Bachelor-, Master- und sonstige wissenschaftliche Arbeiten rund um Schach in drei Kategorien mit je bis zu 500 € Preisgeld. Bewerbungen können noch bis zum 30.09.2026 für Arbeiten aus den Jahren 2025 und 2026 eingereicht werden.
Weitere Informationen: https://www.schachbund.de/foerderung-von-forschungsvorhaben-im-bereich-schach.html
Vielen Dank für deine Unterstützung!
Mit freundlichen Grüßen
Jannik Kiesel Vizepräsident DSB Verbandsentwicklung
#gerneDU
Was mich übrigens stark interessieren würde, wäre eine Untersuchung zum Thema: wieso übt Schach eine so große Faszination aus, dass manche Menschen alles andere dafür vernachlässigen? Da muss es schon wirklich ganz besondere Qualitäten haben, und stark auf das Belohnungszentrum im Gehirn einwirken.
Schach und Quantentheorie – Eine erstaunliche Kombination mit unendlichen Möglichkeiten
„I often use the analogy of a chess game…“ Prof. Richard Feynman (1989, S. 204), Physik-Nobelpreisträger.
Schach ist eine der genialsten Erfindungen des menschlichen Geistes. Quantenmechanik, obwohl allgegenwärtig und täglich milliardenfach technisch angewandt, gibt immer noch Rätsel auf. Eine reizende Ausgangslage: wie wär’s mit einer Kombination!? Der Reichtum des Schachs ermöglicht uns, das Spiel auch als Analogie, Metapher oder Paradigma für wissenschaftliche Herausforderungen heranzuziehen.
Das vorliegende Projekt versucht Quantenphysik schachspielartig zu betrachten sowie Schach quantenartig zu durchdringen. Es öffnet neue intellektuelle Spielräume: Schach und Quanten bieten mentale Verlockungen; klar manchmal nerven sie auch. Ich versuche mit Schachfiguren und -feldern, Schachzügen sowie mentalen/kognitiven Prozessen in Gehirnen von Schachspielern Quanten und quantenmechanische Vorgänge zu veranschaulichen und besser verstehbar zu machen.
Dr. Reinhard Munzert