04.03.2026

8 Gedanken zu „Maja Tschiburdanidze wird 65!

  1. Danke Gerald für den umfassenden Beitrag zu der – inzwischen inaktiven – georgischen Schachspielerin Maja Tschiburdanidze! Ich muss mich sehr darauf konzentrieren, ihren Namen richtig zu schreiben.

    Sie ist von gleichen Jahrgang (1961) wie ich selber, aber war mir trotzdem unbekannt geblieben, weil ihre großen Schacherfolge zu einer Zeit stattfanden, als ich selbst noch nicht im Vereinsschach aktiv war.

    Also ihr wurde genauso wie Nona Gabrindaschwili der GM-Titel der Offenen Klasse verliehen. Hatte sie denn 3 GM – Normen für diesen Titel erfüllt oder den Titel für ihre großen schachlichen Leistungen ehrenhalber verliehen bekommen?

    Ich besitze ein schachhistorisches Buch: „Genies in Schwarzweiß“ von Martin Breutigam, darin wird Nona Gabrindaschwili präsentiert, sie aber nicht.

    Deine Präsentation dieser Spielerin regt mich jetzt an, auch mein (altes) Schachlexikon zu konsultieren, da „muss“ sie denn ja drinstehen.

    Aus meinem „Meyers Schachlexikon“ von 1993: „Die Georgierin war ein Schachwunderkind, absolvierte aber trotzdem erfolgreich ihr Medizinstudium und ist praktizierende Augenärztin. Sie war war die 6. Schachweltmeisterin von 1978-1991.“

  2. Ich musste im letzten Punktspiel gegen einen ungewerteten Spieler namens Chikvaidze antreten. Dank Maja Tschiburdanidze wusste ich, dass er wegen der Endung -idze ein Georgier sein musste, und konnte meine bald darauf folgende Niederlage mental leichter verschmerzen.

  3. Da kann ich mich doch noch dunkel an eine Partie Hertneck-Tschiburdanidze 1-0 vor ziemlich genau 40 Jahren erinnern. Ungefähr damit begann meine „Heldenverehrung“ für einen aufstrebenden jungen deutschen IM, der folgerichtig einige Jahre später GM wurde und in der deutschen Schachspitze mitmischte.

    1. Hallo Peter, ich danke nochmals für deinen Hinweis, ich konnte mich natürlich noch dunkel an die Partie erinnern, und wusste auch, dass ich damals sehr stolz auf sie war, aber nachdem ich die Erinnerung gelesen habe, habe ich sie noch einmal genau analysiert, und mich entschieden, sie in den nächsten Tagen auf dem Schachkicker zu veröffentlichen!

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