Symbolbild Gemini KI
Liebe Schachfreunde, es ist vollbracht. Heute wurde der tausendste Beitrag auf dem Schachkicker veröffentlicht. Ein stolzer Erfolg, für unser Redaktionsteam. Aber auch mit viel Arbeit verbunden.
Wir danken all unseren (Gast-)Autoren, zunächst den „big three“, also den drei Hauptautoren
Walter Rädler (538)
Gerald Hertneck (210)
Michael Busse (128)
Offensichtlich stammt jeder zweite Beitrag von Walter Rädler, der sehr gut in der Schachwelt vernetzt ist, jeder fünfte von GM Gerald Hertneck und jeder elfte von Michael Busse, c/o Schachtiger.
und danach allen weiteren
Henning Geibel (28)
Heinz Brunthaler (15)
Thomas Richter (15)
Schach für Kids (14)
Lara Schulze (13)
Finn Petersen (13)
Thomas Marschner (9)
Ralf Schreiber (6)
Gunter Meiwald (4)
Hans Post (4)
Güven Manay (3)
Stefan Löffler (3)
Richard Holzberger (2)
Conrad Schormann (2)
Dazu kommen fast 1.600 Kommentare unter den Beiträgen – heiße Schlachten haben sich da einige geliefert!
Inwieweit sehen wir uns als Konkurrenz zu Chessbase und den Perlen vom Bodensee? Im Grunde gar nicht. Chessbase ist zweifelsohne die führende Schachnachrichtenseite in Deutschland, wo in bewährter Qualität berichtet wird, und von der wir ab und zu die Anregung für einen Beitrag übernehmen. Und die Perlen vom Bodensee könnte man eher als Investigativorgan bezeichnen, das tiefer zu bestimmten Themen recherchiert. Unser Fokus ist weniger die Tiefe als die Breite, wobei wir zum Beispiel beim wichtigen Thema Transgender im Schach auch in die Tiefe gegangen sind.
Bedingt durch den Autor Walter Rädler liegen unsere Schwerpunkte auch im Nachwuchsbereich, also im Schulschach und bei der DSJ. Was eher selten ist für breite Schachmedien. Aber es ist gut so, dass dieser Bereich nicht vernachlässigt wird.
Grundsätzlich würde wir auch noch weitere Gastautoren und Autorinnen aufnehmen, nur melden sich keine. Um über Schach zu schreiben, muss man Zeit und Lust haben, und die hat definitiv nicht jeder!
Stolz sind wir definitiv darauf, dass im ersten Jahr bösartige Streitereien vermieden wurden, sondern ganz im Gegenteil sind die Beiträge oft sehr sachlich. Ja es ist richtig, dass Meinungen in Kommentaren oft aufeinanderprallen, und das ist ja auch gut so, denn die Welt wäre langweilig, wenn wir alle einer Meinung wären. Diese Meinungsverschiedenheiten sollen und dürfen aber nicht so weit gehen, dass sie zu persönlichen Angriffen werden. Aus diesem Grunde erlauben wir uns ab und zu, einen eingehenden Kommentar zu löschen (oder auch wenn er total neben der Sache liegt), das kommt aber höchstens in einem einem von zehn Fällen vor.
Wir halten auch gar nichts davon, ein „Gegenforum“ oder „Gegengewicht“ zum Deutschen Schachbund zu sein, denn letztlich ist das unsere Mutterorganisation. Allerdings muss man schon eines sagen: was gestern passierte, nämlich die Bekanntgabe des Rücktritts von Alexander von Gleich und die Bekanntgabe der Kündigung von Matthias Wolf war schon starker Tobak, wo man sich echt fragen muss, ob der Verband noch auf einem guten Weg ist.
Zum Abschluss kann man konstatieren: Wir fühlen uns weiterhin einer bunten und breiten Berichterstattung mit Schwerpunkt auf das deutsche Schach verpflichtet.
München, den 15. Februar 2026
GM Gerald Hertneck
Chefredakteur
Danke Gerald, ohne dich wäre der Schachticker tot gewesen, du hast ihn gerettet!
Franz Jittenmeier im Himmel freut sich über jeden Artikel.
In diesem Zusammenhang sei daran erinnert, dass es am 09.02.25 eine Einführung zum neuen Schachkicker gab: https://schachkicker.de/eine-kleine-einfuehrung-zum-schachkicker/