20.06.2026

9 Gedanken zu „Probleme beim Schachpferdchen.de, der Europäische Schachwettbewerb

  1. Die Seite finde ich sehr dubios. In der Medienerziehung verweisen wir immer auf das Impressum. Für mich ist diese Seite ein absolutes NoGo.

    1. Mitglieder der Schach-AG des Gymnasium in Saarburg und weitere interessierte Schüler und Schülerinnen, die nicht an der AG teilnehmen, haben bei zwei Wettbewerben Schachpferdchen mitgemacht. Daran ist gar nichts dubios!
      Beim ersten Mal im Okt. 2025 lief fast die gesamte Kommunikation mit der polnischen Zentrale über die Post, beim zweiten Mal, im März 2026, haben die Ausrichter alles digitalisiert.
      Die Antwortbögen der Teilnehmer:innen scannt man und sendet sie per Mail nach Polen.
      Die Auswertungen und Urkunden kommen per Mail zurück.
      Es geht schnell und sehr zuverlässig.
      Die 6 € pro Teilnehmer sind bei der großen Gesamtpreissumme durchaus gerechtfertigt!
      Hinzu kommt, dass am Gymnasium in Saarburg der Förderverein der Schule diese Kosten übernimmt!

  2. Ich habe diese Einladung gestern auch in meiner Schule in die Hand gedrückt bekommen und finde das Ganze aus mehreren Gründen etwas suspekt.
    Eine Veranstaltung mit Kindern kostet Geld und nicht gerade wenig.
    Der Deutsche Schachbund kennt diese Veranstaltung gar nicht.
    Auch im Web findet man unter Schachpferdchen fast nichts.
    Für mich heißt das: Finger weg.

  3. Ich habe eine Einladung zum Größten Europäischen Schach Turnier erhalten und dies erstaunte mich. Ich bin so glücklich! (Nicht echter aber für mich echter) Schach§1: Schach ist das Beste Spiel!

  4. Guten Tag,
    hier spricht Grzegorz Swiderski, Hauptorganisator des Wettbewerbs Schachpferdchen.
    Ich bin auf Ihre Beiträge gestoßen und möchte mich dazu äußern: Vielen Dank für Ihr Interesse an unserem Wettbewerb.
    Für alle, die dem Ganzen skeptisch gegenüberstanden, eine wichtige Information:
    Der Wettbewerb hat im Oktober tatsächlich stattgefunden, insgesamt haben mehrere hundert Schulen aus Deutschland teilgenommen, und wir haben viele Preise verschickt 🙂.
    Falls jemand noch Zweifel hat, möchte ich daran erinnern, dass sämtliche Gebühren erst nach der Durchführung des Wettbewerbs erhoben werden – ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, wo hier ein Risiko liegen sollte.
    In einigen Beiträgen wurde angemerkt, dass die rechtlichen Formulierungen nicht optimal seien – wir arbeiten kontinuierlich daran, diese zu verbessern. Es ist allerdings nicht einfach, rechtliche Regelungen zu erstellen, die gleichzeitig in verschiedenen Ländern vollständig passend sind.
    Wir danken allen Schulen, die im Herbst am Wettbewerb Schachpferdchen teilgenommen haben, gratulieren den Gewinnerinnen und Gewinnern und laden schon jetzt herzlich zur Frühjahrsedition am 26. März 2026 ein.
    Die Anmeldung ist bereits geöffnet:
    https://schachpferdchen.de

    1. Sorry, ein Impressum und Hinweise zum Datenschutz sind das A&O einer jeder Internetpräsenz. Wer das nicht beherzigt, sollte und DARF – nur dass das mal unmissverständlich ist – so etwas nicht in der EU betreiben. Ich bin entsetzt über das mangelhafte (Un-)Rechtsverständnis!

    2. Hallo Herr Swiderski,
      ich bin ein Schachlehrer an einer Grundschule in Deutschland m wo bei diesem Wettbewerb so ziemlich alles schiefgegangen ist.
      Zuerst kam kein Kurier mit den Unterlagen für den Wettbewerb, die haben wir dann per Mail angefordert und ausgedruckt, danach fehlten uns auch noch die Antwortzettel, die wir dann auch wieder kurz vor Beginn per Mail bekamen.
      Jedoch fehlen uns immer noch sämtliche Sachen für die Kinder, die an diesem Wettbewerb sehr erfolgreich teilgenommen haben, seien es die Schlüsselanhänger, die 8€-Gutscheine und auch die Teilnahmeurkunden.
      Nachdem Herr Rädler hier die Probleme ansprach, hieß es, es wäre ein Paket mit den fehlenden Sachen unterwegs. Wir haben bis jetzt immer noch nichts erhalten.
      Die Enttäuschung bei den Kindern, die wirklich alles gegeben haben, ist natürlich riesengroß.
      Auf Mails bekam unser Hauptschachlehrer dann auch keine Antwort mehr.
      So toll die Idee dieses Wettbewerbs auch ist, so schlecht ist der Umgang mit Problemen und dem Finden von Lösungen.
      Wir Schachlehrer sind auch von dem unprofessionellen Umgang sehr irritiert und hoffen, es wird doch noch eine Lösung gefunden.

  5. Eine weiterführende Schule, in der ich eine AG leite, hat im März ebenfalls erstmalig an dem Wettbewerb teilgenommen. Hier lief alles glatt, das Material inkl. Schlüsselanhänger kam pünktlich, Auswertung zeitnah nach dem Wettbewerb, Preise bzw. Auszeichnungen danach ebenfalls. Die Kinder/Jugendlichen waren begeistert – natürlich, es fielen ja auch zwei Unterrichtsstunden aus 😉 – und wollen im Herbst wieder teilnehmen.

    Auch ich war nach der ersten E-Mail etwas skeptisch, weil ich weder von dem Wettbewerb noch vom Organisator Grzegorz Swiderski vorher etwas gehört hatte. Aber ein Blick auf die Teilnehmerlisten hat mich dann überzeugt. Also, vielen Dank für die Orga dieses etwas ungewöhnlichen Wettbewerbs!

    An die Kritiker/Skeptiker, das beim Start einer solchen Aktion in fünf EU-Ländern mit fünf unterschiedlichen Sprachen nicht alles sofort glatt läuft, darüber sollte man hinwegsehen können. Zum Vergleich: die diesjährigen Schulschachmeisterschaften – von der Kreisverwaltung organisiert – waren organisatorisch trotz langjähriger Erfahrung eine Vollkatastrophe. Die Spielmodalitäten wurden kurz vor Beginn geändert, die Kinder warten noch heute auf ihre Urkunden, der Kreis hat die Fahrtkostenerstattung für die Teilnehmer am Landesfinale gestrichen.

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