DANKE AN MATTHIAS WOLF UND DEN DSB FÜR DEN BERICHT, den ganzen Text gibt es natürlich beim DSB!
Bochum, ich komm aus Dir: Der „Bad at chess club“ begeistert mit Chess, Beats and Drinks. Wer Schach liebt und keine Ruhe beim Spiel braucht, ist beim Bar-Chess und Picnic-Chess gut aufgehoben.
Paul Buckermann, 40, ist Soziologe. Und nach eigener Einschätzung „ziemlich schlecht im Schach“. Aber er liebt dieses Spiel. So sehr, dass er eines der ungewöhnlichsten Projekte gegründet hat. Den „Bad at Chess Club“ in Bochum gibt es seit einem Jahr – und im Ruhrgebiet ist er nicht nur einzigartig, sondern auch ein echter Geheimtipp. „Viele Leute spielen sehr gerne Schach“, sagt Buckermann im Gespräch mit der DSB-Öffentlichkeitsarbeit, „die meisten aber nur online. Viele würden gerne auch am Brett sitzen, fürchten aber: Ohje, der Gegenüber zockt mich bestimmt ab.“ Die Angst davor lindern können mehrere Faktoren: Die Gewissheit, dass es dem Gegner ebenso geht, Ungezwungenheit in Sachen Spielatmosphäre – und die Location. Wer würde schon vermuten, dass in einer Bar oder einem Park, bei lauter Techno-Musik, mit DJ und bei einem Bierchen oder einem guten Drink, Hochleistungsschach gespielt wird? Richtig: keiner. Sowas geht ja gar nicht. „Wer zu uns kommt“, sagt Buckermann, „will einfach nur zocken.“ Das Motto, tiiiiiief im Weeeeesten, wo die Sonne verstaubt: Chess, Beats, Drinks.
https://www.schachbund.de/news/spielen-spielen-spielen-und-nicht-alles-so-ernst-nehmen.html