Liebe Schachfreunde,
ich möchte euch heute auf ein Projekt aufmerksam machen, das ich inhaltlich sehr spannend finde und auch den Schachförderpreis 2026 gewonnen hat:
Im Schach sprechen wir viel über Eröffnung, Taktik und Endspiel – aber deutlich weniger über den mentalen Aspekt unseres Spiels. Dabei wissen wir alle aus eigener Erfahrung, wie stark Dinge wie Fehlerreaktion, Zeitdruck, Nervosität oder Entscheidungsstil unsere Partien beeinflussen.
Chessmind setzt genau dort an. Die Idee dahinter: Nicht nur Züge analysieren, sondern auch das eigene Entscheidungsverhalten und mentale Muster besser verstehen.
Was ich daran gut finde:
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Der Ansatz ist strukturiert und wissenschaftlich fundiert
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Man erhält eine individualisierte Analyse inkl. Auswertung
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Mentale Stabilität wird als trainierbarer Faktor betrachtet und man erhält individualisierte Trainingsformate für seine eigenen Lernfelder
Ich halte es für sinnvoll, dass wir im Schach diesen Bereich ernster nehmen, wie es in vielen anderen Sportarten längst üblich ist. Wenn euch das Thema interessiert, schaut es euch gerne an und bildet euch eine eigene Meinung:
Chessmind wird aktuell für die ersten 100 Nutzer geöffnet. Alle weiteren Personen kommen auf eine Warteliste. Der Umfang wird zeitnah erweitert. Es lohnt sich also schnell zu sein. Mich würde auch eure Einschätzung dazu interessieren.
Liebe Grüße Euer Janik Notheis