In der zweiten Doppelrunde der Frauenbundesliga waren die Teams aus Rodewisch und Bad Königshofen zu Gast in Schwäbisch Hall. Und den Zuschauern wurde einiges geboten. In allen Partien wurde mit offenem Visier gekämpft, es kam zu einer Vielzahl extrem spannender Partien. Am Samstag gewann Schwäbisch Hall 5,5-0,5 gegen Rodewisch, Bad Königshofen schlug Deizisau mit 4,5-1,5. Spannend wurde es am Sonntag. Nach einem wahren Krimi schlug Schwäbisch Hall den deutschen Meister Bad Königshofen mit 3,5-2,5 und bleibt gemeinsam mit Baden-Baden verlustpunktfrei. Im Parallelspiel trennten sich Deizisau und Rodewisch 3-3, hier ließ Rodewisch einige Chancen für einen Sieg aus. Die Entscheidung für Schwäbisch Hall fiel in der Partie zwischen Irina Bulmaga und Anastasia Savina, als Bulmaga zunächst haushoch auf Gewinn stand, dann aber anstatt ihren König in Sicherheit zu bringen, eine Springergabel übersah, die eine glatte Dame kostete. Das entstandene Endspiel war aber alles andere als trivial, und Bulmaga gewann die eigentlich ausgeglichen stehende Partie quasi noch ein zweites Mal. Den Sieg perfekt machte Lela Javakhishvili gegen Jana Schneider. Für Bad Königshofen gewann Aleksandra Maltsevskaya gegen Meri Arabidze. Ebenfalls verlustpunktfrei ist Baden-Baden mit Siegen gegen Chemnitz und Kreuzberg. Gegen Chemnitz gingen aber gleich die beiden ersten beiden durch Elisabeth Pähtz und Mai Narva besetzten Bretter verloren. Spannung verspricht der Abstiegskampf. Ohne Punkt ist nur noch Hemer, die drei Aufsteiger aus Chemnitz, Kreuzberg und Freiburg haben alle schon einmal gewonnen. Hamburg ist nach zwei Siegen gegen Solingen und Hemer neben Bad Königshofen erster Verfolger des Spitzenduos, das im März in Freiburg direkt aufeinandertrifft. Weiter geht die Saison am 21. und 22. Februar 2026, dann wird in Chemnitz, Rodewisch und Baden-Baden gespielt. Am interessantesten ist sicherlich das Aufeinandertreffen von Bad Königshofen und Hamburg. Schwäbisch Hall ist in Chemnitz gegen die Gastgeberinnen und Kreuzberg haushoher Favorit, aber in Runde 2 hat man gegen Hemer ja schon gesehen, dass es auch gegen die Underdogs nicht immer einfach ist.
Mehr Informationen und Bilder gibt es auf der Seite des SK Schwäbisch Hall.


