Jesper Hall, Mastermind der chessparty, überlegt, dass die Chessparty in andere Länder kommt.
Die erste Chessparty fand im April 2026 in der Avicci-Halle in Stockholm statt, im nächsten Jahr gibt es die nächste Auflage.
Chessparty 2026 | Chess Festival in Stockholm
Gotham City, Ana Cramling, eine Botez-Schwester, Papa Carlsen und viele weitere waren die Headliner von dem Festival und es kamen insgesamt 7000 Leute, 4000 bezahlten Eintrittspreise in Höhe von 40 Euro. 2700 sahen die größte Schachstunde ever!
Diese Veranstaltung war meiner Meinung nach die Zukunft des Schachs!
Wer ernsthaft Interesse an einer solchen Veranstaltung hat, bitte mich kontaktieren, ich vermittle dann den Kontakt zu Jesper Hall.

Alles nur Show, kann ich dazu nur sagen! Aber mag sein, dass es auch eine Nische für solche Angebote gibt. Ich würde jedenfalls keine 40 Euro dafür ausgeben.
Es sollte alles in Betracht gezogen werden, um weite Kreise der Bevölkerung mit Schach zu erreichen. Es gibt nicht den einen Königswerg, Schach in die Bevölkerung zu tragen, Interesse für Schach bei Jung und alt zu wecken. Es wurden gute Anlässe in Deutschland schon mehrfach vertan, um Schach einem breiten Bevölkerungskreis nahezubringen. Das x-te Schachturnier ist sicherlich nicht der entscheidende Punkt (außer hochkarätige Turniere), um viele Leute zu erreichen und Sponsoren zu gewinnen. Emotionen gelten als wichtige Voraussetzung und wie kann man man mit Schach Emotionen bei Nichtschachspielern wecken? Schaut einfach mal die Werbung an, vor allem Fußball, Bier, … Fußball hat es inzwischen in fast jede Nachrichtensrndung gebracht. Die Worthülsen bei den Pressekonferenzen der Fußballklubs sind austauschbar, nichtssagend und trotzdem rücken die Reporter in Scharen an, um wiederholt zu hören „die Mannschaft muss ihre Leistung abrufen“, „wenn alle ihr Bestes geben“, wenn man zusammenspielt“, …
Die Frage, wie man Schachemotionen in der Bevölkerung erlebbar macht, stellte ich mir schon vor Jahren. Ein Konzept, um Marktplätze zu füllen, muss her, Schach-Entertainment muss praktiziert werden. Die Vorbereitung ist ein Fulltimejob und die Finanzierung, zumindest die Vorfinanzierung muss man erst einmal bewerkstelligen. Der DSB mit seinern Problemen ist wohl keine geeignete Anlaufstelle. Vor Jahren habe ich ein solches Konzept entworfen, mit dem Ziel, dass der Veranstalter kein Minus macht. Dritte bat ich um Unterstützung. Etwas Positives gab es seinerzeit, auch wenn der von mir angedachte Schachtag nicht umgesetzt wurde – Der Schachverband Sachsen bekam für seine ausgerichtete Deutsche Meisterschaft einen ordentlichen finanziellen Zuschuss.
Vielen Dank für den interessanten Beitrag und die Erwähnung der großartigen Chess Party in Stockholm!
Zur Klarstellung des Guinness-Weltrekords „Largest Chess Lesson“ (Größte Schachstunde): Der offizielle Rekord liegt weiterhin bei der Veranstaltung vom 20. September 2018 in Muttenz (Schweiz) mit 1459 offiziell registrierten und von Guinness-Schiedsrichtern überwachten Teilnehmern.
Die Chess Party 2026 in Stockholm war ein fantastisches und sehr beeindruckendes Schachfestival mit über 7000 Besuchern, an dem auch Judit Polgár und Jesper Hall mitgewirkt haben. Es gab dort sicherlich sehr große und inspirierende Schachlektionen – den offiziellen Guinness-Titel für die „größte Schachstunde“ hat das Event stand heute jedoch nicht erreicht.
Der Muttenzer Rekord entstand in enger Zusammenarbeit mit den lokalen Schulen, dem Schachklub Muttenz und vielen engagierten Helfern auf dem Sportplatz Margelacker. Es war ein wunderbares Gemeinschaftsprojekt, das vor allem den Kindern und dem Schach in der Schweiz viel Aufmerksamkeit gebracht hat.
Ich finde es großartig, dass es weltweit immer wieder solche großen Schach-Events gibt – das stärkt unseren Sport enorm. Vielleicht schaffen wir ja irgendwann zusammen einen neuen Rekord!
Beste Grüsse
Peter Hug
Präsident «Die Schulschachprofis» & Kinderschachclub Muttenz