Mein Name ist Arne Bailliere. Ich habe mit http://www.playchessgate.com eine Plattform entwickelt, auf der man gegen die Spielstile historischer Großmeister antreten kann, von Morphy und Anderssen über Capablanca und Tal bis Karpov und Kortschnoj. Die Persönlichkeiten werden nicht regelbasiert nachgebaut, sondern aus ihren tatsächlichen Partien statistisch extrahiert.
Die Plattform ist kostenlos, werbefrei und ohne Registrierung nutzbar. Seit dem Start Mitte März wurden knapp 1000 Partien gespielt, und ich bekomme zunehmend Rückmeldungen, dass gerade jüngere Spieler das Format spannend finden, weil es Schachgeschichte konkret erlebbar macht, statt sie nur zu lesen.
Deshalb würde mich eure Einschätzung interessieren: Seht ihr aus Sicht der Jugendarbeit einen Nutzen in so einem Angebot? Was würde fehlen, damit es im Training oder in der Vereinsarbeit einsetzbar wäre? Gibt es Formate, die euch einfallen, an die ich selbst noch nicht gedacht habe?
Ich freue mich über jede ehrliche Rückmeldung, auch kritische.
Viele Grüße
Arne Bailliere