In der Frauenbundesliga hat Schwäbisch Hall das Spitzenspiel gegen Baden-Baden mit 4,5-1,5 gewonnen und führt jetzt als einzige verlustpunktfreie Mannschaft die Tabelle an. Als Dritter liegt Hamburg schon 4 Punkte zurück, nachdem Meister Bad Königshofen eine überraschende Niederlage gegen Solingen einstecken musste. Das Match zwischen Schwäbisch Hall und Baden-Baden wurde an den hinteren Brettern entschieden, an denen Schwäbisch Hall klare Elo-Vorteile hatte. Bela Khotenashvili gegen Josefine Sarfali, Deimante Cornette gegen Anna Zatonskih und Irina Bulmaga gegen Iamze Tammert gewannen alle ihre Partien, wobei Irina Bulmaga Glück hatte, dass sich Iamze Tammert in Gewinnstellung die Dame fangen ließ. Spannend war das Duell der amtierenden Europameisterin Teodora Injac (Baden-Baden) gegen ihre Vorgängerin Meri Arabidze, das nach vielen taktischen Verwicklungen gerade in der Zeitnotphase am Ende mit Remis endete. Damit hat Schwäbisch Hall exzellente Chancen, im Jubiläumsjahr den vierten Meistertitel zu holen, der Verein feiert 2026 seinen 90. Geburtstag. In den letzten drei Runden geht es noch gegen Deizisau, Harksheide und Hamburg, während der einzige Verfolger Baden-Baden noch auf Freiburg, Rodewisch und Titelverteidiger Bad Königshofen trifft. Im Abstiegskampf schöpfen die Aufsteiger Chemnitz und Freiburg Hoffnung. Freiburg gewann (wenn auch etwas glücklich nach dem Verlauf mancher Partien) gegen Deizisau, Chemnitz schaffte gegen ein stark aufgestelltes Harksheide den zweiten Saisonsieg. Spielerin des Wochenendes bei Chemnitz war WIM Anna Czäczine, die gegen Julia Antolak und Sarah Papp gewinnen konnte, nachdem sie ja schon Elisabeth Pähtz schlagen konnte. Weiter geht es ab dem 17. April, wenn sich alle Mannschaften in Bad Königshofen für die letzten drei Runden treffen. Weitere Informationen und Fotos gibt es auf der Seite des SK Schwäbisch Hall.
Frauenbundesliga beim Deutschen Schachbund Link
Frauenbundesliga bei Chess.com Link
Frauenbundesliga bei Lichess Link
