Vom 17. bis 19. April finden die letzten drei Runden der Saison 25/26 der Frauenbundesliga in Bad Königshofen statt. Nachdem im Vorjahr gemeinsam mit der Schachbundesliga in Deggendorf gespielt worden war, kehrt die Liga damit wieder an den Austragungsort der Endrunden der Jahre 2023 und 2024 zurück. Alle 12 Mannschaften der Liga treffen sich in der Franken-Therme, um die letzten drei Runden der Saison 2025/26 auszuspielen und den Meister und die Absteiger zu ermitteln. Die Schwäbisch Haller Damen gehen als Tabellenführer nach den Siegen gegen Bad Königshofen und Baden-Baden als Favorit auf den Meistertitel mit zwei Punkten Vorsprung auf die OSG Baden-Baden in die letzten drei Runden gegen Deizisau, Harksheide und Hamburg und haben damit gute Chancen auf den Gewinn der vierten deutschen Meisterschaft nach 2017, 2023 und 2024.
Baden-Baden hofft natürlich noch auf einen Schwäbisch Haller Ausrutscher, muss allerdings in der letzten Runde noch gegen Gastgeber und Titelverteidiger Bad Königshofen spielen. Ein Nachteil für die Kurstädter könnte sein, dass einige polnische Spielerinnen bei der (offenen) Heim-EM in Kattowitz mitspielen.
Sehr spannend ist auch diese Saison wieder der Abstiegskampf. Die halbe Liga zittert noch um den Klassenerhalt, und die letzten vier Mannschaften der Tabelle spielen alle noch gegeneinander. Selbst Freiburg als Tabellensiebter kann sich mit seinen 6 Punkten bei einem Restprogramm gegen die Topteams aus Baden-Baden, Bad Königshofen und Rodewisch noch nicht sicher sein.

Franz-Jittenmeier-Gedächtnispreis
Auch in diesem Jahr wird wieder der ehemalige Schach-Ticker-Preis, seit letztem Jahr Franz-Jittenmeier-Gedächtnispreis, im Andenken an den langjährigen Herausgeber des Schach-Tickers, vergeben. Der Preis wurde von Raymund Stolze, der gemeinsam mit Franz Jittenmeier den Schach-Ticker aus der Taufe gehoben hatte, ins Leben gerufen. Beide hatten dafür 2015 den deutschen Schachpreis erhalten. Um die Vergabe kümmert sich schon seit Jahren der Autor dieser Zeilen.
In der zwölften Auflage des Preises gibt es wieder zwei Kunstwerke zu gewinnen, die Raymund Stolze von der Hamburger Künstlerin Elke Rehder (Webseite von Elke Rehder) zur Verfügung gestellt wurden.

Zitat zum Bildmotiv: „Ich war durch meine fürchterliche Situation gezwungen, diese Spaltung in ein Ich Schwarz und ein Ich Weiß zumindest zu versuchen, um nicht erdrückt zu werden von dem grauenhaften Nichts um mich.“
Einen Preis gibt es für die erfolgreichste Spielerin und einen Preis für die erfolgreichste Nachwuchsspielerin (U23) der Liga. Wie immer gewinnt jeweils die Spielerin mit dem besten prozentualen Saisonergebnis bei mindestens 8 gespielten Partien. Gesucht werden die Nachfolgerinnen von Karina Cyfka und Jana Schneider (beide Bad Königshofen). Noch ist das Rennen völlig offen. In der allgemeinen Wertung liegt nach 8 Runden Olga Babiy mit 6,5/7 Punkten vorne, allerdings sind ihr einige Spielerinnen mit 5/6 auf den Fersen. Viel hängt davon ab, welche Spielerinnen den Weg nach Bad Königshofen finden.
Weitere Informationen gibt es auf der Seite des SK Schwäbisch Hall.
Gespielt wird am 17. April ab 15:00 (Einzelrunde 5), am 18. April ab 14:00 (Runde 10) und am 19. April ab 9:00 (Runde 11).
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