Symbolbild Schachgipfel Stuttgart. Quelle: Gemini KI.
Bekanntlich ist in 2016 ein großer Schachgipfel in Dresden geplant. Den Unterlagen auf der Kongress-Seite des DSB ist nun zu entnehmen, dass der Württembergische Verband über seinen Präsidenten Carsten Karthaus beantragt, dass der Schachgipfel im Folgejahr in Stuttgart ausgetragen wird. Wir zitieren:
wir beantragen den Schachgipfel im Jubiläumsjahr 2027 (23.-31.7.2027, Maritim Hotel Stuttgart) an den Schachverband Württemberg zu vergeben. Wir haben die einmalige, historische Gelegenheit die Deutschen Schachmeisterschaften in „DIE FINALS“ (Multisportevent zahlreicher Deutscher Sportarten) als Demonstrationssportart zu integrieren.
Der Schachgipfel umfasst nach aktuellem Planungsstand folgende Veranstaltungen:
• Deutsche Meisterschaften: Meister- und Kandidatenklasse (Offen und Frauen) 23.-31.7.2027
• Deutsche Senioreneinzelmeisterschaft, -schnellschach und -blitzmeisterschaft 23.-31.7.2027
• Deutsche Meisterschaft für Menschen mit Behinderung 26.-31.7.2027
• Deutsche Blitzeinzelmeisterschaft 01.08.2027
• Deutsche Pokaleinzelmeisterschaft 29.-31.7.2027
• Deutsche Meisterschaft Schach960
• Jubiläumsfestakt 150 Jahre Deutscher Schachbund mit bis zu ca. 450 Personen am 31.07.2026 in der historischen Reithalle
• Außerordentlicher Bundeskongress am 31.7.2027
• Ausstellung zu Geschichte 150 Jahre Deutscher Schachbund
Wir beantragen für den Haushalt 2027 für dieses Event ein Sonderbudget von 350.000 € einzustellen, welches sich nach aktueller Planung wie folgt darstellt:

Demnach soll der Eigenanteil des DSB bei 100.000 Euro liegen.
Es wird noch angemerkt: Das finanzielle Risiko der Veranstaltung muss schlussendlich der Deutsche Schachbund
e.V. tragen. Wir bitten um Verständnis, dass aufgrund des vorgezogenen Bundeskongresses zum jetzigen Zeitpunkt keine belastbareren Aussagen und Zahlen möglich sind. Unser Zeitplan ging von einem Kongress im August aus. Wir betonen deshalb die Vorläufigkeit der Zahlen.
Zitat Ende.
Wir meinen, dass es eine gute Sache ist, wenn bereits jetzt der nächste Schachgipfel geplant bzw. vergeben wird. Ob die Kosten getragen werden können, müssen die Delegierten beurteilen. Und natürlich ob genügend Platz in dem Hotel, das bereits Austragungsort für die DSAM war.