Paul Meyer-Dunker im Interview. Quelle: DSB
Der Deutsche Schachbund hat den ersten Teil des Interviews mit dem neuen Präsidenten Paul Meyer-Dunker auf seiner Homepage veröffentlicht. Paul wechselte ja kurioserweise direkt nach seinem Abgang als Berliner Landespräsident direkt in das Spitzenamt des DSB.
Unser Eindruck dazu: Paul kommt locker, sympathisch und souverän rüber, und spricht wichtige Themen an. Ein „Dampfplauderer“, was ihm von einer Seite als Vorwurf gemacht wurde, ist er sicher nicht. Ganz im Gegenteil, er ist eigentlich in jedem Thema des DSB mit Leichtigkeit unterwegs, denn er war ja schon lang genug dabei. Und natürlich ist es kein Nachteil, dass er Berliner ist und die Geschäftsstelle in Berlin ist. Zudem verkörpert er durch seine offene und kommunaikative Art, die ihm schon immer zu eigen war, einen sehr sympathischen Führungsstil.
Er berichtet übrigens auch, dass er seinen Job in Berlin stundenmäßig reduziert hat, um mehr Zeit für sein Amt zu haben, was sicherlich eine richtige Entscheidung war. Auf der anderen Seite muss er natürlich auch Geld verdienen und seine Familie ernähren.
Zwischen den Zeilen klingt übrigens immer wieder Kritik am Führungsstil und persönlichen Umgang seiner Vorgängerin an.
Wir freuen uns schon auf den zweiten Teil des Interviews, wobei es an einigen Stellen bei den Themen durchaus noch konkreter werden dürfte.