14.08.2026

5 Gedanken zu „Präsidenten-Rochade bei der FIDE!

  1. Nun haben wir also drei Kandidaten mit Verbindungen nach Deutschland. Als vierter kandidiert ein gewisser Kirsan Ilyumzhinov (zuletzt abgetaucht, aber irgendwo habe ich diesen Namen schon mal gehört oder gelesen) – mit Unterstützung von Russland, das aber beim FIDE-Kongress nicht mit abstimmen darf.

    1. Iljumschinow würde ich null Chancen einräumen. Der ist doch schon lang Geschichte!

  2. Timur Turlov dürfte der Favorit sein. Wadim Rosenstein und Jan Henric Buettner nehmen sich hingegen gegenseitig die Stimmen weg. Chancen hätten sie wohl nur, wenn sie ihre Kandidaturen zusammenlegen würden. Nur: Wer würde als Präsident und wer als Vize kandidieren? An dieser Frage würde die Idee wohl schon scheitern. Außerdem weiß ich nicht, wie ihr persönliches Verhältnis ist.

    1. Ich denke, man muss das Thema auch von hinten herum betrachten, d.h. es muss eine effiziente Mannschaft da sein, die gewährleistet, dass die Organisation vor allem des wichtigen Turnierbetriebs rund läuft. Und wer wäre dafür präsdestinierter als das bestehende Team, angeführt von GM Sutovsky? Das dann allerdings auch wieder russischlastig ist. Aber das ist das was mir bei den Gegenkandidaten fehlt: wie möchten sie den ganzen Betrieb organisieren?

      1. Dass Rosenstein und Buettner sich „gegenseitig Stimmen wegnehmen“ ist nicht unbedingt entscheidend. Wenn im ersten Wahlgang keiner die absolute Mehrheit erzielt gibt es sicher eine Stichwahl der beiden mit den meisten Stimmen. Dann landet das Ilyumzhinov-Lager (wenn es das gibt) bei Turlov, und das „pro-deutsche Lager“ ist bei dem vereint, der im ersten Wahlgang mehr Stimmen erzielte?
        Ein deutscher Präsident UND ein deutscher Vizepräsident wäre wohl ohnehin international nicht vermittelbar.
        Mit „russischlastig“ sollte man es auch nicht übertreiben und nicht die gesamte ehemalige Sowjetunion in diese Schublade stecken. Die Ukraine ja ohnehin nicht, den Kasachen Turlov nicht unbedingt (Russland unterstützt ja nun Ilyumzhinov), den Israeli Sutovsky mit Wurzeln in Aserbaidschan auch nicht. Wie sieht es da bei Rosenstein aus? Russische Sprachkenntnisse sind sicher weiterhin hilfreich, und Englischkenntnisse (die wohl alle mehr oder weniger haben, oder jedenfalls Mitglieder aus den Teams) sind auch nicht „US-lastig“. Fließende Englischkenntnisse sind keine Schande, egal was man vom aktuellen US-Präsidenten hält …. .

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