05.10.2026

4 Gedanken zu „Who will become the next FIDE President? | Q&A with Timur Turlov and Jan Henric Buettner“

  1. Bei dieser Debatte hatte Wadim Rosenstein offenbar eine Einladung ignoriert. Zuvor war er auf chess.com nach seinem Eingangs-Statement verschwunden und kam nicht mehr zurück (technische Probleme hat er anscheinend auch im Nachgang nicht erwähnt). Bei der offiziellen FIDE-Debatte https://www.youtube.com/watch?v=os-xpYUVxJQ wohl vor Ort in Samarkand hieß es „he could not make it“. Was bedeutet das für seine Kandidatur? Nichts genaues weiß man offenbar (jedenfalls offiziell) nicht.

  2. Ganz ehrlich, wenn ein Kandidat sich Interview dem komplett entzieht, und ein anderer gerade mal ins Schach reingeschnuppert hat, indem er eine Schachvariante massiv propagiert hat, die global gesehen wenig Bedeutung hat, wem von den beiden soll man dann seine Stimme geben?

  3. PMD hat ja Vadim Rosenstein im Schachgeflüster Podcast mit Verve verteidigt. Aber nachdem dieser sich bereits zum dritten Mal „verweigert“, darf man durchaus die Frage in den Raum werfen, ob da auf das richtige Pferd gesetzt wurde. Und der Deutsche Schachbund täte auch gut daran, die Unsichtbarkeit des eigenen Kandidaten mal zu erklären.

    Zumal ich als Außenstehender bei all dem Einsatz von Rosenstein in der Vergangenheit eher den Eindruck gewonnen hatte, er wolle sich sich da ein Stück weit selbst verewigen. Deutscher Meister mit Düsseldorf, in der letzten Runde selbst gespielt und nach 18(?) Zügen verloren, danach finanzielles Engagement eingestellt oder zumindest drastisch heruntergefahren. „Weltmeister“ in einer von ihm selbst entworfenen Disziplin, von der ich im Folgejahr nicht mehr viel gelesen habe…

  4. Ich vermute er wird seine Zeit nutzen, um Wahlkampf bei denen zu betreiben, die in der Wahl auch wirklich eine Stimme haben. Die Schachöffentlichkeit hat dabei nichts zu sagen und die kann er auch später als amtierender FIDE-Präsident noch beackern, sollte es soweit kommen. Es ist für sein Ziel gewählt zu werden nicht besonders dienlich, sich auf solchen Foren kritischen Fragen zu stellen. Ich kann den Ansatz nachvollziehen.

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