05.10.2026

1 Gedanken zu „Zwischenbericht zur Olympiade in Samarkand“

  1. Bei Pähtz liegt es daran, wie man es definiert bzw. was man berücksichtigt. Leicht herauszufinden, dass sie – mit klassischer Bedenkzeit – dieses Jahr Mannschaftskämpfe gespielt hat (Frauenbundesliga und Landesliga Hamburg), und zwar im April. Vier Partien an zwei Wochenenden, die letzte am 19.4. . Das letzte „Turnier“ war dabei entweder der Europacup für Vereinsteams im Oktober 2025 (vier von sieben Partien an sieben Tagen) oder gar das Frauenturnier im Rahmen der Dortmunder Schachtage im August 2025.

    Olympiad Sonneborn-Berger ist momentan noch wenig aussagekräftig, sie wird stark (aber nicht nur) von Brettpunkten beeinflusst. Indien hat gleich zu Beginn „gepatzt“ (Niederlage von Erigaisi aus Gewinnstellung gegen einen thailändischen IM), dieses 3-1 wird am Ende wohl das Streichresultat. Und dann auch bei nur 2,5-1,5 gegen Indonesien (Matchwinner Nihal Sarin hätte seine Partie auch verlieren können). Auch die USA hatten bereits knappe Ergebnisse (nur 2,5-1,5 gegen Mongolei und Dänemark). Entscheidend am Ende vor allem, ob man mal wirklich „patzt“ (schwächere Gegner nicht besiegen) und wie man in den direkten Duellen abschneidet. Dabei hat Olympaid Sonneborn-Berger durchaus auch mal Medaillen beeinflusst, und wird sicher Platzierungen in der top10 beeinflussen.

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