Die Kader der Schachbundesliga 2026/27 sind veröffentlicht. Die stärkste Vereinsliga der Welt versammelt erneut zahlreiche Weltklassespieler, etablierte Großmeister und internationale Spitzentalente. Nominell liegt die OSG Baden-Baden knapp vor Titelverteidiger Viernheim. Während die Liga mit dem weltbesten Juniorenspieler Yağız Kaan Erdoğmuş eines ihrer größten Talente verliert, kommt mit dem erst zwölfjährigen Faustino Oro eine neue Attraktion hinzu.
Wir haben die Kader ausführlich analysiert.
Auffällig sind vor allem diese Punkte:
1. Baden-Baden bleibt nominell die Nummer eins
Nach der Durchschnitts-Elo der ersten acht Spieler ergibt sich an der Spitze:
- OSG Baden-Baden – 2733
- SC Viernheim – 2708
- FC St. Pauli – 2667
- FC Bayern München – 2622
- SV Werder Bremen – 2600
Baden-Baden hat mit Firouzja, Giri, Aronian und Rapport zwar vier große Namen verloren und ist gegenüber dem Vorjahreskader um rund 21 Elo-Punkte pro Spitzenbrett schwächer. Trotzdem bleibt die OSG nominell vorne. Viernheim büßt durch den Abgang von Erdoğmuş ebenfalls leicht ein, wirkt aber insgesamt stabiler.
Der Titelkampf dürfte deshalb erneut vor allem zwischen Baden-Baden und Viernheim stattfinden.
2. St. Pauli hat den spektakulärsten Kader – auf dem Papier
Mit Magnus Carlsen, Richard Rapport, Pranav Venkatesh und David Howell besitzt St. Pauli enorme Qualität. Die Durchschnitts-Elo der ersten acht steigt gegenüber dem Vorjahr um rund 31 Punkte.
Das große Fragezeichen ist die Einsatzhäufigkeit. Carlsen spielte in der vergangenen Saison kein einziges Mal. Auch bei Rapport wird entscheidend sein, ob er tatsächlich regelmäßig ans Brett kommt. In Bestbesetzung wäre St. Pauli ein Titelkandidat; ohne die Topstars ist das Team deutlich schwächer.
3. Die größten Verstärkungen
Gemessen an der Durchschnitts-Elo der ersten acht verbessern sich besonders:
- Remagen-Sinzig: rund +35 Elo
- Heimbach-Weis-Neuwied: +34
- St. Pauli: +31
- Erkenschwick: +23
- MSA Zugzwang: +22
- Bayern München: +17
- SF Berlin: +17
Besonders stark ist der Aufsteiger Remagen-Sinzig. Gledura, Volokitin, Pavlidis, Seemann und Shreyas Royal machen aus dem Zweitligameister einen Kader, der keineswegs wie ein gewöhnlicher Aufsteiger aussieht.
Auch Heimbach-Weis-Neuwied hat mit Shant Sargsyan, Václav Finěk und Pranav Anand an den vorderen Brettern deutlich zugelegt.
4. Die auffälligsten Abschwächungen
Nominell schwächer sind vor allem:
- Baden-Baden: rund –21 Elo
- Hamburger SK: –12
- Düsseldorfer SK: –12
- Viernheim: –10
- Bremen: –6
Beim HSK wiegen die Abgänge von Nils Grandelius und Jan Gustafsson schwer. Düsseldorf verliert mit Schoppen und Pavlidis zwei seiner stärksten Spieler und wirkt insgesamt deutlich weniger ambitioniert.
Bremen bleibt ungefähr auf seinem bisherigen Niveau, hat mit Ihor Samunenkov und Faustino Oro aber zwei besonders interessante junge Spieler verpflichtet.
5. Junge Stars statt nur etablierter Namen
Mehrere Vereine setzen auffällig auf sehr junge internationale Spitzenspieler:
- Faustino Oro (12) bei Werder Bremen
- Pranav Venkatesh (19) bei St. Pauli
- Pranav Anand (19) und Václav Finěk (16) bei Heimbach-Weis-Neuwied
- Shreyas Royal (17) und Jakub Seemann (17) bei Remagen-Sinzig
- Ihor Samunenkov (17) bei Werder Bremen
- Aydin Suleymanli (21) bei Viernheim
Die Bundesliga bleibt damit nicht nur eine Liga großer etablierter Namen, sondern wird zunehmend auch zur Bühne der internationalen Nachwuchselite.
Bitter für die Liga: Mit Yağız Kaan Erdoğmuş (15) verliert der deutsche Meister eines der größten Talente des Weltschachs. Der türkische Großmeister durchbrach als jüngster Spieler der Geschichte die Marke von 2700 Elo und gehört inzwischen zur erweiterten Weltspitze.
Dafür gewinnt die Bundesliga mit Faustino Oro (12) einen ganz besonderen Spieler: Der in Barcelona lebende Argentinier gilt als „Messi des Schachs“ und wurde 2026 zum zweitjüngsten Großmeister der Geschichte. Künftig spielt er für Werder Bremen.
6. Rund ein Drittel der gemeldeten Spieler ist deutsch
In den 16 Kadern stehen insgesamt 88 deutsche Spieler bei 279 gemeldeten Spielern – genau gleich viele wie im Vorjahr. Das entspricht 31,5 Prozent.
Besonders viele deutsche Spieler melden:
- Hamburger SK: 10 von 17
- Solingen: 8 von 18
- Düsseldorf: 8 von 18
- MSA Zugzwang: 8 von 16
- SF Berlin: 8 von 17
- Werder Bremen: 7 von 18
Besonders international sind:
- Remagen-Sinzig: 1 Deutscher von 16
- Kirchweyhe: 2 von 18
- Bayern München: 3 von 18
- Deggendorf: 3 von 17
- Viernheim: 4 von 18
Dabei sagt die bloße Anzahl allerdings wenig über die Einsatzzeiten aus. Bei mehreren Vereinen befinden sich die deutschen Spieler überwiegend an den hinteren Brettern.
7. Unterschiedliche Kaderstrategien
Man erkennt mehrere Modelle:
Baden-Baden und Viernheim: Weltklasse an fast allen Spitzenbrettern.
St. Pauli und Deggendorf: ein oder zwei absolute Superstars, deren tatsächliche Einsätze entscheidend sind.
Hamburg, Berlin, Zugzwang und Solingen: vergleichsweise viele deutsche beziehungsweise langjährig verbundene Spieler und mehr Kontinuität.
Kirchweyhe, Erkenschwick und Remagen: stark regional oder international geprägte Netzwerke. Kirchweyhe setzt besonders auf Spieler aus Kroatien und Serbien, Erkenschwick auf die Niederlande.
Heimbach und Remagen: gezielte, deutliche Verstärkung der ersten Bretter.
8. Die Aufsteiger sind sehr unterschiedlich stark
Die drei Aufsteiger sind nicht auf einem Niveau:
- Remagen-Sinzig ist mit Ø 2580 der mit Abstand stärkste Aufsteiger und könnte sich im Mittelfeld etablieren.
- Bad Mergentheim kommt auf Ø 2520 und setzt fast vollständig auf den Aufstiegskader.
- Erkenschwick liegt bei Ø 2477 und gehört nominell zu den klaren Abstiegskandidaten.
Gesamtbild
Die Ligaspitze ist nominell etwas schwächer geworden, weil Baden-Baden und Viernheim mehrere sehr starke Spieler verloren haben. Gleichzeitig ist das Verfolgerfeld interessanter geworden: St. Pauli, Bayern, Heimbach und besonders Remagen haben sichtbar aufgerüstet.
Die große Unbekannte bleibt aber die Verfügbarkeit. Ein Kader mit Carlsen, Erigaisi, Caruana oder Abdusattorov sieht beeindruckend aus – für die tatsächliche Tabelle ist entscheidend, wie oft diese Spieler wirklich eingesetzt werden.
Erstmals wird die Bundesliga an nur noch fünf statt sieben Wochenenden ausgetragen, dafür stehen jeweils drei Runden auf dem Programm. Der kompaktere Kalender soll Kosten und Terminkonflikte reduzieren – und könnte dazu führen, dass die internationalen Spitzenspieler häufiger eingesetzt werden. Die zentrale Endrunde bleibt erhalten und findet vom 2. bis 4. April 2027 in Neuwied statt. Dort treffen Viernheim und Baden-Baden in der vorletzten Runde direkt aufeinander.
Kader, Neuzugänge und Abgänge in der Einzelanalyse
OSG Baden-Baden (Ø 2733 Elo)
Der Rekordmeister verfügt erneut über den nominell stärksten Kader der Liga. Angeführt wird die OSG von Fabiano Caruana (USA, 2792 Elo), WM-Herausforderer Javokhir Sindarov (Usbekistan, 2777) und Vincent Keymer (Deutschland, 2767).
Neuzugänge
Matthias Blübaum (Deutschland, 2694 Elo), Shamsiddin Vokhidov (Usbekistan, 2655), Dmitrij Kollars (Deutschland, 2634) und Maxime Lagarde (Frankreich, 2622).
Abgänge
Anish Giri (Niederlande, 2767 Elo), Alireza Firouzja (Frankreich, 2759), Richard Rapport (Ungarn, 2729) und Levon Aronian (USA, 2724).
Trotz prominenter Abgänge bleibt Baden-Baden neben Viernheim der große Favorit um die Meisterschaft.
SC Viernheim (Ø 2708 Elo)
Der deutsche Meister bleibt auch 2026/27 einer der großen Titelfavoriten. Angeführt wird der Kader von Nodirbek Abdusattorov (Usbekistan, 2766 Elo) und Jan-Krzysztof Duda (Polen, 2743).
Neuzugänge
Aydin Suleymanli (Aserbaidschan, 2657 Elo), Arik Braun (Deutschland, 2587) und Paul Popitz (Deutschland, 1783).
Abgänge
Yağız Kaan Erdoğmuş (Türkei, 2708 Elo), Rainer Buhmann (Deutschland, 2547) und Yuxuan Meng (Deutschland, 1808).
Trotz des Abgangs von Erdoğmuş bleibt Viernheim hervorragend aufgestellt und gehört erneut zu den Topfavoriten auf die Meisterschaft.

Bild von der Meisterschaft des SC Viernheim 2025/26
FC St. Pauli (Ø 2667 Elo)
St. Pauli besitzt mit Magnus Carlsen (Norwegen, 2823 Elo) weiterhin den größten Star der Liga – allerdings kam er in der Vorsaison kein einziges Mal zum Einsatz.
Neuzugänge
Richard Rapport (Ungarn, 2729 Elo), Venkatesh Pranav (Indien, 2666), Tor Fredrik Kaasen (Norwegen, 2489), Filip Boe Olsen (Dänemark, 2475), Martin Voigt (Deutschland, 2351) und Julius Eiglsperger (Deutschland, 2009).
Abgänge
Elham Amar (Norwegen, 2576 Elo), Peter Heine Nielsen (Dänemark, 2614), Aljoscha Feuerstack (Deutschland, 2454), Can Ertan (Türkei, 2339) und Frank Sawatzki (Deutschland, 2322).
Rapport ist ein herausragender Neuzugang – sofern er tatsächlich spielt. Dann könnte St. Pauli deutlich weiter oben angreifen.
FC Bayern München (Ø 2622 Elo)
Der FC Bayern verstärkt seine Spitze und wird von Vladimir Fedoseev (Slowenien, 2692 Elo) und Nodirbek Yakubboev (Usbekistan, 2685) angeführt.
Neuzugänge
Nodirbek Yakubboev (Usbekistan, 2685 Elo), Diego Macías Pino (Spanien, 2494), Matic Lavrenčič (Slowenien, 2495) und Caspar Qiu (Deutschland, 1726).
Abgänge
Oliver Kurmann (Schweiz, 2353 Elo), Michael Fedorovsky (Deutschland, 2382), Philip Lindgren (Schweden, 2358) und Svenja Butenandt (Deutschland, 2175).
Mit Yakubboev gewinnt Bayern deutlich an Stärke und dürfte zur erweiterten Spitzengruppe gehören.
SV Werder Bremen (Ø 2600 Elo)
Bremen wird weiterhin von Haik Martirosyan (Armenien, 2653 Elo) angeführt. Für besonderes Aufsehen sorgt die Verpflichtung des argentinischen Ausnahmetalents Faustino Oro, das bereits als „Messi des Schachs“ bezeichnet wird.
Neuzugänge
Ihor Samunenkov (Ukraine, 2616 Elo), Faustino Oro (Argentinien, 2537) und Nikita Nechitaylo (Deutschland, 2327).
Abgänge
Aditya Mittal (Indien, 2619 Elo), Alexander Areshchenko (Ukraine, 2598) und Vlastimil Babula (Tschechien, 2489).
Bremen bleibt nominell ähnlich stark, gewinnt mit Samunenkov und Oro aber erheblich an Zukunftspotenzial und Aufmerksamkeit.
SG Solingen (Ø 2592 Elo)
Solingen setzt weiter auf große Erfahrung. Angeführt wird das Team von Pentala Harikrishna (Indien, 2655 Elo) und Loek van Wely (Niederlande, 2640).
Neuzugänge
Ruben Gideon Köllner (Deutschland, 2531 Elo), Thomas Beerdsen (Niederlande, 2504), Batuhan Ege Gülcan (Deutschland, 1909) und Sarah Fetahovic (Deutschland, 1901).
Abgänge
Surya Shekhar Ganguly (Indien, 2568 Elo), Jonas Roseneck (Deutschland, 2391), Luisa Bashylina (Deutschland, 2208) und Merlin Mänken (Deutschland, 2204).
Solingen bleibt ein starkes Mittelfeldteam, verliert mit Ganguly aber einen namhaften Großmeister.
SV Deggendorf (Ø 2591 Elo)
Deggendorfs großer Star bleibt Arjun Erigaisi (Indien, 2757 Elo), der in der Vorsaison bei vier Einsätzen starke 3,5 Punkte erzielte. Dahinter führt Aleksandar Indjić (Serbien, 2602) den ausgeglichenen Großmeisterkader an.
Neuzugänge
Baskaran Adhiban (Indien, 2561 Elo) und Peter Schmidt (Deutschland, 2371).
Abgänge
Sankalp Gupta (Indien, 2553 Elo), Miroslav Miljković (Serbien, 2399) und Pia Schatt (Deutschland, ohne Elo).
Mit regelmäßigen Einsätzen Erigaisis ist Deggendorf ein Kandidat für die obere Tabellenhälfte.
Hamburger SK (Ø 2590 Elo)
Der HSK setzt weiterhin auf seine deutschen Spitzenspieler Frederik Svane (Deutschland, 2655 Elo) und Rasmus Svane (Deutschland, 2624).
Neuzugänge
Tamás Bánusz (Ungarn, 2598 Elo), Nikolas Lubbe (Deutschland, 2469), Eline Roebers (Niederlande, 2389), Henning Holinka (Deutschland, 2359) und Bahne Fuhrmann (Deutschland, 2277).
Abgänge
Nils Grandelius (Schweden, 2662 Elo), Jan Gustafsson (Deutschland, 2580), Dirk Sebastian (Deutschland, 2423), Isaac Garner (Deutschland, 2404), Tom-Frederic Woelk (Deutschland, 2392) und Jakob Weihrauch (Deutschland, 2283).
Durch den Verlust von Grandelius und Gustafsson wirkt der HSK etwas schwächer, bleibt aber ein solider Bundesligist.
SC Heimbach-Weis-Neuwied (Ø 2589 Elo)
Heimbach-Weis-Neuwied verstärkt sich deutlich und wird von Shant Sargsyan (Armenien, 2646 Elo) und Aram Hakobyan (Armenien, 2638) angeführt.
Neuzugänge
Shant Sargsyan (Armenien, 2646 Elo), Václav Finěk (Tschechien, 2593), Pranav Anand (Indien, 2588) und Leo Keßler (Deutschland, 2059).
Abgänge
Martin Neugebauer (Slowakei, 2480 Elo), Tomáš Polák (Tschechien, 2443), Tomáš Kraus (Tschechien, 2409) und Julius Ohler (Deutschland, 2242).
Mit drei starken Neuzugängen an den vorderen Brettern dürfte das Team zur oberen Tabellenhälfte gehören.
SC Remagen-Sinzig (Ø 2580 Elo)
Der Aufsteiger verstärkt sich erheblich. Neben Altstar Vassily Ivanchuk (Ukraine, 2628 Elo) steht nun auch Benjamin Gledura (Ungarn, 2628) an der Spitze.
Neuzugänge
Benjamin Gledura (Ungarn, 2628 Elo), Andrej Volokitin (Ukraine, 2617), Antonios Pavlidis (Griechenland, 2573), Jakub Seemann (Polen, 2557) und Shreyas Royal (England, 2502).
Abgänge
Eduardo Iturrizaga (Spanien, 2589 Elo), Aleksander Goloshchapov (Ukraine, 2578), Alexandre Dgebuadze (Belgien, 2384), Karl-Jasmin Muranyi (Deutschland, 2334) und Pawel Grabowski (Polen, 2255).
Remagen-Sinzig ist für einen Aufsteiger sehr stark besetzt und sollte gute Chancen auf den Klassenerhalt haben.
SK Kirchweyhe (Ø 2577 Elo)
Kirchweyhe setzt erneut auf einen erfahrenen, vorwiegend südosteuropäischen Kader. Angeführt wird das Team von Ivan Šarić (Kroatien, 2623 Elo) und Samvel Ter-Sahakyan (Armenien, 2613).
Neuzugänge
Samvel Ter-Sahakyan (Armenien, 2613 Elo) und Salih Kayra Ergün (Deutschland, ohne Elo).
Abgänge
Blažimir Kovačević (Kroatien, 2397 Elo) und Valentin Genov (Bulgarien, 2015).
Kirchweyhe verstärkt sich an der Spitze mit einem GM und dürfte erneut einen sicheren Platz im Mittelfeld anstreben.
MSA Zugzwang (Ø 2546 Elo)
MSA Zugzwang hielt die Klasse nur durch den Rückzug der Schachfreunde Deizisau. Angeführt wird das Team erneut von Pavel Eljanov (Ukraine, 2664 Elo); dahinter bringt ein starker Neuzugang zusätzliche Qualität.
Neuzugänge
Robert Hovhannisyan (Armenien, 2628 Elo).
Abgänge
Stefan Bromberger (Deutschland, 2475 Elo).
Trotz der Verstärkung durch Hovhannisyan gehört Zugzwang erneut zu den Mannschaften, die vor allem um den Klassenerhalt kämpfen dürften.
Düsseldorfer SK (Ø 2542 Elo)
Das Team des FIDE-Präsidentschaftskandidaten Wadim Rosenstein wird weiterhin von Volodar Murzin (FIDE, 2650 Elo) und Victor Bologan (Moldau, 2590) angeführt.
Neuzugänge
Kirk Ghazarian (USA, 2546 Elo), Evgeny Postny (Israel, 2528), Torben Knüdel (Deutschland, 2324), Alexander Hönig (Deutschland, 2144) und Jan Werner (Deutschland, 1993).
Abgänge
Casper Schoppen (Niederlande, 2589 Elo), Antonios Pavlidis (Griechenland, 2573), Aarav Dengla (Indien, 2506), Ravi Haria (England, 2490) und Hampus Sörensen (Schweden, 2460).
Düsseldorf verliert mehrere starke Großmeister und dürfte in der neuen Saison schwächer einzuschätzen sein.
SF Berlin (Ø 2524 Elo)
Die Schachfreunde Berlin verstärken sich an der Spitze mit Sergei Movsesian (Armenien, 2594 Elo). Zu den Leistungsträgern gehört weiterhin Arturs Neikšāns (Lettland, 2554).
Neuzugänge
Sergei Movsesian (Armenien, 2594 Elo) und Alberto Barp (Italien, 2450).
Abgänge
Raphael Lagunow (Deutschland, 2422 Elo) und Rainer Polzin (Deutschland, 2378).
Durch Movsesian ist Berlin am Spitzenbrett besser besetzt. Insgesamt dürfte der Verein dennoch vor allem um den Klassenerhalt kämpfen.
SF Bad Mergentheim (Ø 2520 Elo)
Der Aufsteiger setzt weitgehend auf seinen erfolgreichen Kader aus der 2. Bundesliga Süd. Angeführt wird das Team von Maxim Rodshtein (Israel, 2600 Elo) und Valeriy Kazakovskiy (Litauen, 2594).
Neuzugänge
Ilyass Msellek (Marokko, 2408 Elo).
Abgänge
Daniel Pražák (Tschechien, 2312 Elo).
Bad Mergentheim geht nahezu unverändert in die neue Saison. Der Klassenerhalt dürfte angesichts der vergleichsweise niedrigen Durchschnitts-Elo eine anspruchsvolle Aufgabe werden.
SV Erkenschwick 1923 (Ø 2477 Elo)
Der Aufsteiger wird von Toms Kantans (Lettland, 2559 Elo) und Nikita Meshkovs (Lettland, 2545) angeführt.
Neuzugänge
Liam Vrolijk (Niederlande, 2519 Elo), Isaac Garner (Deutschland, 2404), Luka Schwitkowski (Deutschland, 2330), Zigurds Lanka (Lettland, 2309) und Frank Strozewski (Deutschland, 1980).
Abgänge
Jeroen Willemze (Niederlande, 2352 Elo), Alexander van Beek (Niederlande, 2290), Harmen Jonkman (Niederlande, 2287), Max Langers (Deutschland, 2264) und Heiko Kummerow (Deutschland, 2141).
Erkenschwick verstärkt sich vor allem durch Vrolijk, zählt nominell aber zu den größten Abstiegskandidaten.
Die vollständigen Kader aller 16 Vereine finden sich im Ergebnisdienst der Schachbundesliga. Weitere Hintergründe, Nachrichten und Informationen zur Saison gibt es auf schachbundesliga.de.
Text mit Hilfe von KI erstellt.
Bild: Faustino Oro, Quelle: Wikipedia