Anton Weigand. Quelle: SK Lehrte
Manchmal reibt man sich verwundert die Augen, wenn man Turnierergebnisse liest. So geschehen im Münchner Whitsun-Open, das gestern endete. Wie erwartet, platzierten sich die Großmeister so wie Rasmus Svane vorne im Turnierfeld. Und die schwächeren Spieler landen dann eben weiter hinten. So weit, so gut.
Doch halt – was sehen unsere Augen da? Der „Amateur“ Anton Weigand startete schlecht ins Turnier, mit 1,5 aus 4. Doch was dann folgte, war eine unglaubliche Aufholjagd mit 5 aus 5, die ihn von Startplatz 63 auf Platz 7 brachte, und nebenbei einen Elogewinn von 60 Punkten bescherte. Eine IM-Norm war allerdings nicht drin, denn dazu hätte die Performance bei 2450 liegen müssen. Aber das Elo-Plus nimmt man natürlich trotzdem gerne mit! Und nebenbei war noch ein Preisgeld von 500 Euro drin.

Nun fragt man sich natürlich: wer ist Anton Weigand? Vielleicht ein fünfzehnjähriges Wunderkind? Weit gefehlt!Geburtsjahr 2002, also ist er wohl 23 Jahre alt.
Wir gratulieren herzlich!
P-S. Der Titel dieses Beitrags ist natürlich eine Anspielung auf „Hans im Glück“ und nicht etwa die Unterstellung, dass er bei seinem „home run“ Glück hatte.