11.06.2026

3 Gedanken zu „Wann ist ein Mann ein Mann, und wann ist ein Senior ein Senior?

  1. Die Kritik ist völlig berechtigt. Spieler Anfang ihrer 50er sind körperlich und geistig noch weitaus mehr fit als die 60er, von denen viele schon von der Abnutzung durch Altern betroffen sind. Warum es nicht einfach bei 60, in vielen Ländern der Welt das Pensionsalter, belassen und „Altsenioren“ mit 70+ ansetzen?
    Natürlich spielen wirtschaftliche Gründe bei den aktuellen Altersklassen eine Rolle. Mehr Teilnehmer, mehr Einnahmen, also wird sich nichts ändern.
    Ich finde allerdings die Fragmentierung des Turnierschachs in zahlreiche Jugend- und Altersklassen eher bedauerlich. Schach war einmal das Spiel von 8-80, nun ist es u8; u10; … u18; Junioren, … Jungsenioren, Senioren, Nestoren – und meist alles nochmal in Mädchen- / Frauenklassen.

    1. Noch störender als die willkürliche Einteilung der Altersgrenzen finde ich den föderalen Flickenteppich.

  2. Sie nennen es „Seniorenturnier“, aber real handelt es sich um Üxy+ m/w/d Turniere.
    Gründe gibt es hauptsächlich zweilerlei Art.
    Der Ausschluss von jüngeren und somit stärkeren Spielern, insbesondere von underrated Jugendlichen.
    Eine möglichst hohe Teilnehmerzahl, deshalb schon Ü50 und damit Startgeld Einnahmen.
    Zusammengefasst, es geht um DWZ/ELO und um Geld.

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