Nationalspieler Alexander Donchenko war gestern beim Schachtalk am Sonntag der Chess Tigers zu Gast.
Wir sprachen mit ihm über das Kandidatenturnier auf Zypern – und das Auftakt-Remis von Matthias Blübaum.
Vor sechs Jahren war Donchenko bei uns schon einmal zu Gast – damals hatte er gerade Liviu-Dieter Nisipeanu als deutsche Nummer eins abgelöst. Seitdem ist viel passiert: Sieg beim Challengers-Turnier von Tata Steel Chess Tournament 2023, Teilnahme am Masters 2024, Viertelfinale beim World Cup in Goa 2025 – und nur hauchdünn vorbei am Kandidatenturnier.
Wir sprechen darüber, wie sich sein Spiel und seine Rolle im deutschen Schach in diesen sechs Jahren verändert haben, warum er vom SV Deizisau zur OSG Baden-Baden gewechselt ist – und weshalb er dort heute eine ganz andere Position im Team einnimmt.
Natürlich geht es auch um das aktuelle Geschehen: Donchenko ordnet das Kandidatenturnier ein und erklärt, warum er selbst nicht als Sekundant von Blübaum vor Ort ist. Außerdem verrät er, welcher Spieler aus seiner Sicht überschätzt wird.
Ein weiteres Thema ist die in Kürze stattfindende Europäische Einzelmeisterschaft im Schach, bei der Donchenko selbst antritt: Welche Ziele hat er dort? Und welchen Stellenwert hat dieses Turnier heute überhaupt noch?
Darüber hinaus sprechen wir über Freestyle Schach sowie seine Trainingsarbeit mit Coach Roman Vidonyak und den Alltag eines Profis zwischen Motivation und Disziplin.