Im 90. Jubiläumsjahr hat die Damenmannschaft des SK Schwäbisch Hall den vierten Meistertitel der Vereinsgeschichte geholt, und das gleich mit 22-0 Punkten. In der letzten Runde gab es noch ein 5-1 gegen den Hamburger SK. Gleichzeitig schlug Bad Königshofen Baden-Baden und schob sich hinter dem Rekordmeister noch vor Hamburg auf Platz 3. Die zentrale Endrunde in Bad Königshofen war wieder wie schon in den Vorjahren herausragend organisiert, alle Spielerinnen und Betreuer(innen) fühlten sich in der Kurstadt einfach wohl. Die Meisterehrung vollzog DSB-Präsidentin Ingrid Lauterbach, die auch als Schiedsrichterin im Einsatz war.
Absteigen müssen Kreuzberg, Chemnitz und Hemer, Aufsteiger sind Pankow, Dippoldiswalde und Bayern München. Bei Hemer kam der Endspurt dieses Jahr zu spät. Freiburg rettete sich durch einen Sieg gegen dezimierte Rodewischer Schachmiezen, Harksheide gewann gegen Deizisau, Carina Brandt machte den umjubelten Siegpunkt gegen Katarzyna Dwilewicz.
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Franz-Jittenmeier-Gedächtnispreis
Der Franz-Jittenmeier-Gedächtnispreis, dieses Jahr ein Originalholzschnitt zur Schachnovelle der Hamburger Künstlerin Elke Rehder, ging dieses Jahr in der offenen Kategorie an Olga Babiy von Gastgeber Bad Königshofen mit beeindruckenden 8,5 Punkten aus 9 gespielten Partien – dazu kam noch ein kampfloser Punkt gegen Rodewisch. Da konnte auch Deimante Cornette vom neuen Meister Schwäbisch Hall mit ihren 8/9 nicht ganz mithalten. Knapp war es beim Nachwuchs. Zunächst verabschiedete sich Antonia Ziegenfuß mit ihrem Remis gegen aus dem Rennen Irina Bulmaga, über das sie sich natürlich trotzdem freute. Dann legte Machteld van Foreest aus Solingen mit dem Gewinn ihrer Partie gegen Kreuzberg vor, und damit war klar, dass ihre Mannschaftskameradin und Zimmergenossin Luisa Bashylina gewinnen musste, um vorne zu bleiben, und das gelang ihr am Ende auch mit 6/9.
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