Für die nicht sehr zahlreichen, aber dafür umso engagierteren Schachhistoriker ein kleines Schmankerl aus der Vergangenheit: Ein (durchsuchbarer) Scan der NRW Turnierordnung aus den 80er Jahren, einer Zeit wo Partien eine Grundbedenkzeit von 2,5 Stunden für 50 Züge plus 1 Stunden für jede weiteren 20 Züge pro Spieler hatten. Bei einer 150 Züge Seeschlange war man also schon bei 12,5 Stunden Spielzeit pro Partie. Ob es das wirklich mal gegeben hat? Zeitzeugen vor! Es gab zudem Hängepartien und ausschließlich analoge Uhren mit Fallblättchen. Zitat aus Punkt 31: „Bei groben Mängeln des Fallblättchens (z.B. fällt 2 Minuten vor Voll) ist der Minutenzeiger maßgebend“. Es war eine andere Zeit. Viel Spaß beim stöbern!
Link: Turnierordnung NRW 1986