Die Schach-Tennis-WM findet vom 8. bis 9. August in Baden-Baden statt.7
Diese Spieler sind schon anmemeldet.
1.GM Pavel Tregubov Elo 2568 LK 10(g) -Weltmeister 2022( Frankreich)-
2.GM Maze Sebastian Elo 2533 (Frankreich)LK 8(g)Weltmeister 2019,2021 ,2023,2024,2025( Frankreich)
3.GM Alexandra Kosteniuk Elo 2484 (Schweiz)LK 23 (g) Ex-Weltmeisterin
4.IM Yaroslav Srokovski LK12,0 ELO 2431
5.Patrick Bruns LK25 Elo 1703
6.Klaus Hartung LK 18,5,Elo 1900
7.Klaus Gschwendtner LK 9 ELO 2066
8.Axel Tuchenhagen LK 22 Elo 2096
9.Matthias Kobald LK 22 DWZ 1650
10.Nico Brandl LK19 Elo 1945
11.Ekaterina Borulya WGM Elo 2296 LK 23
12.Olga Weis Elo 1976 LK 25
13.Nikolai Svinarev Elo1500(g) LK 14,2
Was ist das denn schon wieder für ein Unsinn?
Hallo Herr Hertneck,
beim Unterwasserschach (Mumpitz!) und erst recht beim Schachboxen (im wahrsten Wortsinne „bekloppt“) bin ich absolut Ihrer Meinung, aber dies hier finde ich nun nicht unsinnig. Der „Sitzsport“ Schach wird mit einem echten Sport kombiniert, Körper und Geist werden im Wechsel gefordert, das finde ich gut.
Viele Grüße
Bernd Kuppinger
Es gibt tatsächlich etliche Schachspieler, die auch Tennis spielen. Bei Granda Zuniga habe ich das live gesehen. Aber ich verstehe immer noch nicht was das Ganze für einen Zweck und Nutzen haben soll.
Es ist halt ein Mehrkampf. Wie in der Leichtathletik. Puristen laufen nur die 100m, andere machen Zehnkampf. Beides hat seinen Platz.
Im Gegensatz zum Unterwasserschach und zum Schachboxen wird bei der Tennis-Schach-Kombi die Schachkompetenz nicht durch die andere Disziplin beeinträchtigt. Im Gegenteil, würde ich sogar meinen.
Viele Grüße
Bernd Kuppinger
Und wieso bezeichnet sich das ganze als WM, also als Weltmeisterschaft? Welcher Verband steht dahinter?
Das fragen viele am Anfang. 😊 Der Reiz von Schach-Tennis liegt gerade darin, dass zwei völlig unterschiedliche Fähigkeiten kombiniert werden: körperliche Fitness und strategisches Denken. Nach einem intensiven Tennis-Tiebreak muss man sofort wieder hochkonzentriert Schach spielen – und umgekehrt. Genau dieser Wechsel macht den Sport einzigartig.
Dass das Format ernst genommen wird, zeigt auch, wer bereits mitgespielt hat: Der erste Schach-Tennis-Weltmeister war der französische Großmeister Laurent Fressinet, einer der stärksten Schachspieler Frankreichs. Außerdem standen Weltmeisterin Alexandra Kosteniuk, die Großmeister Pavel Tregubov, Loek van Wely und Sebastien Maze bei Schach-Tennis-Veranstaltungen am Start. Das sind keine Hobbyspieler, sondern absolute Spitzengroßmeister. 🙂
Schach-Tennis beweist, dass sich geistige und körperliche Höchstleistung nicht ausschließen, sondern hervorragend ergänzen. Genau das macht den besonderen Reiz dieser Sportart aus.
Ich bleibe da etwas skeptisch, allerdings muss ich auch zugeben, dass ich in einem Alter bin, wo ich mich sportlich nicht mehr betätige. Aber egal, soll einfach jeder durchziehen, was er mag.
Und wer war von den Tennisgrößen am Start? Immerhin soll das doch eine Weltmeisterschaft sein.
Man muss Boxen als Sportart nicht mögen. Die ist aber nicht bekloppt und hat auch nichts mit kloppen zu tun. Geboxt wird nach Regeln und da wird nicht unkontrolliert um sich geschlagen. Boxen war in der Antike olympische und mit die angesehenste Sportart.
Es gibt auch große Ähnlichkeiten zum Schach. Es wird hohe Konzentration und Nervenstärke verlangt.
Es spielen mentale Stärke, Vorausschau und Berechnung, Strategie und Taktik eine Rolle.
Das kann man für Tennis auch sagen. Tauchen fällt dann aber raus.
Wer einen solchen Mehrkampf für sinnvoll hält, soll teilnehmen, aber dass dadurch Schach gefördert wird, glaube ich nicht.
Irgendwie scheint bei dem Thema jeder seine eigene Meinung zu haben, was ja auch OK ist.
Der alte Fritz hat vor vielen Jahren gesagt: „Jeder soll nach seiner Facon selig werden!“ Mehr gibt es meiner Meinung nach hierzu nicht zu sagen. Die Jahre vergehen, Liberalität bleibt bestehen!
…lieber Walter, ich kann seeeeeeeeeehr lange Luftanhalten. Andere wollen mich schon unter Wasser retten, da denke ich noch nach (so viel Zeit habe ich beim Blitzen meist nicht). Auch das Luftanhalten kann man trainieren (Apnoetaucher sind hier wirklich gut)). Auch hier geht es um Technik und mentale Stärke (Ruhe bewahren, auch wenn die Luft knapper wird).
🤔…ich möchte halt auch mal gegen die ganz guten Schachspieler:innen eine Chance haben.
🤔Ich vermute mal, dass jede/r Schachspieler/in, der/die sich auf diese Varianten einlassen mag, ihr Steckenpferd wählt.
…Ups, demnächst gibt es vielleicht Steckenpferd-Schach oder Minigolfschach (für die ganze Familie. (Bitte nicht zu ernst nehmen, auch wenn es in die Tat umgesetzt wird).
Wem es Freude macht, soll es ausprobieren.
Am allerliebsten spiele ich immer noch Schach in Reinform und genieße vor allem Partien ohne Zeitdruck. Ich vermute, dass dies wahrscheinlich unser vielleicht größter gemeinsamer Nenner ist (musste ich als Mathematiklehrer noch loswerden🤪)
Statt Walter habe ich mich auf Uwes Kommentar bezogen. Ich war wohl doch zu lange unter Wasser.🫣
Dabei ist „Schach-Tennis“ (eigentlich chronologisch Tennis-Schach) nicht mit anderen Kombinationen vergleichbar: Samstag 7 Runden Tennis, Sonntag dann 7 Runden Schach – also nicht durcheinander und die beiden Disziplinen beeinflussen sich wohl nicht gegenseitig. Oder erfolgt im Schweizer System die Auslosung im Schach anhand der Ergebnisse zuvor im Tennis? Nur in Halbfinale und Finale wird dann abwechselnd Schach und Tennis gespielt.
Bei Unterwasserschach muss man tauchen und gleichzeitig Schach spielen, Schachboxen ist abwechselnd 3 Minuten Schach und 3 Minuten Boxen (Partie und Boxkampf werden immer wieder unterbrochen für die andere Disziplin). Es gibt auch noch Konditionsblitz – Uhr einige Meter vom Brett entfernt, also abwechselnd Schach und kurze Sprints.
Schach-Tennis hat natürlich ein „Existenzrecht“. Warum gerade dieses Turnier den Status einer WM beansprucht und (von wem?) bekommt ist dabei „unklar“. Es ist auch kein wirklich internationales Teilnehmerfeld sondern vor allem Deutschland und dann (nahe an Baden-Baden) Frankreich.
Der Titel lautet bewusst „Offene Schach-Tennis-Weltmeisterschaft“. „Offen“ bedeutet, dass grundsätzlich jeder teilnehmen kann – unabhängig von Nationalität oder Verband.
Dass das Teilnehmerfeld aktuell überwiegend aus Deutschland und Frankreich besteht, liegt vor allem daran, dass sich die Sportart noch im Aufbau befindet. Trotzdem spielen dort regelmäßig absolute Spitzenspieler mit. Zu den Teilnehmern gehörten unter anderem die Großmeister Sebastien Maze, Pavel Tregubov, Loek van Wely, Weltmeisterin Alexandra Kosteniuk sowie der erste Schach-Tennis-Weltmeister Laurent Fressinet.
Bereits bei der ersten Weltmeisterschaft nahmen rund 40 Spieler aus 10 verschiedenen Ländern teil. Unser Ziel ist es, die Sportart international weiterzuentwickeln und jedes Jahr mehr Nationen für Schach-Tennis zu begeistern. Genau so sind viele neue Sportarten entstanden – klein begonnen und Schritt für Schritt gewachsen.
Es bleibt alles sehr vielfältig. Ich finde es bereichernd.