11.07.2026

12 Gedanken zu „Schach-Tennis-WM in Baden-Baden

    1. Hallo Herr Hertneck,

      beim Unterwasserschach (Mumpitz!) und erst recht beim Schachboxen (im wahrsten Wortsinne „bekloppt“) bin ich absolut Ihrer Meinung, aber dies hier finde ich nun nicht unsinnig. Der „Sitzsport“ Schach wird mit einem echten Sport kombiniert, Körper und Geist werden im Wechsel gefordert, das finde ich gut.

      Viele Grüße
      Bernd Kuppinger

      1. Es gibt tatsächlich etliche Schachspieler, die auch Tennis spielen. Bei Granda Zuniga habe ich das live gesehen. Aber ich verstehe immer noch nicht was das Ganze für einen Zweck und Nutzen haben soll.

        1. Es ist halt ein Mehrkampf. Wie in der Leichtathletik. Puristen laufen nur die 100m, andere machen Zehnkampf. Beides hat seinen Platz.

          Im Gegensatz zum Unterwasserschach und zum Schachboxen wird bei der Tennis-Schach-Kombi die Schachkompetenz nicht durch die andere Disziplin beeinträchtigt. Im Gegenteil, würde ich sogar meinen.
          Viele Grüße
          Bernd Kuppinger

          1. Und wieso bezeichnet sich das ganze als WM, also als Weltmeisterschaft? Welcher Verband steht dahinter?

      2. Man muss Boxen als Sportart nicht mögen. Die ist aber nicht bekloppt und hat auch nichts mit kloppen zu tun. Geboxt wird nach Regeln und da wird nicht unkontrolliert um sich geschlagen. Boxen war in der Antike olympische und mit die angesehenste Sportart.

        Es gibt auch große Ähnlichkeiten zum Schach. Es wird hohe Konzentration und Nervenstärke verlangt.

        Es spielen mentale Stärke, Vorausschau und Berechnung, Strategie und Taktik eine Rolle.

        Das kann man für Tennis auch sagen. Tauchen fällt dann aber raus.

        Wer einen solchen Mehrkampf für sinnvoll hält, soll teilnehmen, aber dass dadurch Schach gefördert wird, glaube ich nicht.

          1. Der alte Fritz hat vor vielen Jahren gesagt: „Jeder soll nach seiner Facon selig werden!“ Mehr gibt es meiner Meinung nach hierzu nicht zu sagen. Die Jahre vergehen, Liberalität bleibt bestehen!

  1. …lieber Walter, ich kann seeeeeeeeeehr lange Luftanhalten. Andere wollen mich schon unter Wasser retten, da denke ich noch nach (so viel Zeit habe ich beim Blitzen meist nicht). Auch das Luftanhalten kann man trainieren (Apnoetaucher sind hier wirklich gut)). Auch hier geht es um Technik und mentale Stärke (Ruhe bewahren, auch wenn die Luft knapper wird).
    🤔…ich möchte halt auch mal gegen die ganz guten Schachspieler:innen eine Chance haben.
    🤔Ich vermute mal, dass jede/r Schachspieler/in, der/die sich auf diese Varianten einlassen mag, ihr Steckenpferd wählt.

    …Ups, demnächst gibt es vielleicht Steckenpferd-Schach oder Minigolfschach (für die ganze Familie. (Bitte nicht zu ernst nehmen, auch wenn es in die Tat umgesetzt wird).
    Wem es Freude macht, soll es ausprobieren.
    Am allerliebsten spiele ich immer noch Schach in Reinform und genieße vor allem Partien ohne Zeitdruck. Ich vermute, dass dies wahrscheinlich unser vielleicht größter gemeinsamer Nenner ist (musste ich als Mathematiklehrer noch loswerden🤪)

  2. Dabei ist „Schach-Tennis“ (eigentlich chronologisch Tennis-Schach) nicht mit anderen Kombinationen vergleichbar: Samstag 7 Runden Tennis, Sonntag dann 7 Runden Schach – also nicht durcheinander und die beiden Disziplinen beeinflussen sich wohl nicht gegenseitig. Oder erfolgt im Schweizer System die Auslosung im Schach anhand der Ergebnisse zuvor im Tennis? Nur in Halbfinale und Finale wird dann abwechselnd Schach und Tennis gespielt.
    Bei Unterwasserschach muss man tauchen und gleichzeitig Schach spielen, Schachboxen ist abwechselnd 3 Minuten Schach und 3 Minuten Boxen (Partie und Boxkampf werden immer wieder unterbrochen für die andere Disziplin). Es gibt auch noch Konditionsblitz – Uhr einige Meter vom Brett entfernt, also abwechselnd Schach und kurze Sprints.
    Schach-Tennis hat natürlich ein „Existenzrecht“. Warum gerade dieses Turnier den Status einer WM beansprucht und (von wem?) bekommt ist dabei „unklar“. Es ist auch kein wirklich internationales Teilnehmerfeld sondern vor allem Deutschland und dann (nahe an Baden-Baden) Frankreich.

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