06.09.2026

1 Gedanken zu „Doppelsensation bei den britischen Meisterschaften!

  1. „(Doppel-)Sensation“ erscheint mir etwas übertrieben: bei den Männern gewann ein Jungtalent vor zwei alternden GMs, die den Höhepunkt ihrer Karriere hinter sich haben – die drei aktuell besten Engländer Vitiugov, Howell (nahezu inaktiv) und Maroroa Jones fehlten im Turnier. Ob Elo 2514 (oder nun nach dem Turnier 2533) „internationales Spitzenformat“ ist, dazu kann man geteilter Meinung sein.

    Bei den Frauen ist Bodhana Sivanandan natürlich für ihr Alter beeindruckend – zugleich ein Armutszeugnis für das britische Frauenschach, dass sie bereits die nationale Nummer eins ist. Ob Turnier nach Schweizer System für alle (Frauen landen irgendwo und spielen kaum gegeneinander) die beste Methode zur Ermittlung von nationalen Meistern ist kann man auch hinterfragen.

    Sensationeller war der Erfolg von Leonardo Costa bei den deutschen Meisterschaften (Rundenturnier). Noch sensationeller wäre ein deutscher Meister Bennet Hagner gewesen, und er war nahe dran.

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