GM Leonardo Costa am Brett. Photo: G. Hertneck
Wie der deutsche Schachbund (in persona Matthias Wolf) auf seiner Homepage berichtet, will der derzeit stärkste Nachwuchsspieler Deutschlands nach dem Abitur ein Schachjahr einlegen. Hier ein Auszug aus dem Bericht, in dem es auch um seinen Trainer Pavel Eljanov und den Bundesligaverein MSA Zugzwang geht:
„Schach-Wunderkind“ nannte ihn der Bayerische Rundfunk vor einem Jahr, für die Süddeutsche Zeitung war er das größte deutsche Schach-Talent. Leonardo Costa brillierte damals bei den Deutschen Meisterschaften in seiner Heimatstadt München – und er holte sich, wenn auch unter aufregenden Umständen, im Sommer 2025 seinen GM-Titel. Er brauchte vier statt drei Normen, weil er in die Fänge der Bürokratie gelangt war. Nun gibt es weitere Neuigkeiten vom mittlerweile 18-Jährigen. Vor dem Schachgipfel in Dresden, wo er wieder in der Meisterklasse starten wird, bekundet er nun erstmals auf die Fragen der DSB-Öffentlichkeitsarbeit doch großes Interesse an einer möglichen Profikarriere. Das hatte er vor Jahresfrist noch ausgeschlossen. Zumindest wird er mal seine Chancen im Wettbewerb mit den stärksten Großmeistern austesten, wenn er im kommenden Jahr das Abitur in der Tasche hat.
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