10.06.2026

3 Gedanken zu „Frauen-Europameisterschaft in Batumi beginnt!

  1. Müssen Spielerinnen eigentlich vom Verband „nominiert“ werden – im Sinne von der Verband kann auch „Du nicht“ sagen? Bei der offenen Europameisterschaft (generell Männer, Frauen auch spielberechtigt) waren aus Deutschland und anderen Ländern ja auch titellose dabei. Und auch in diesem Turnier gibt es unten Spielerinnen mit Elo unter 2000 – vor allem aus Georgien und Armenien, aber z.B. auch eine Spanierin mit Elo 1729, ganz unten auch zwei sehr junge elolose Spielerinnen aus der Türkei und der Ukraine.

    Die _Registrierung_ erfolgte dabei über den jeweiligen Verband. Verbände können natürlich entscheiden, wer finanzielle Unterstützung bekommt (eventuell auch Unterstützung vor Ort durch Trainer) und wer als Selbstzahlerin mitspielt. Im Prinzip ist es für letztere dann ein Turnier wie andere Opens (abgesehen davon, dass es kaum Opens nur für Frauen gibt).

    Ist eigentlich inzwischen gesichert, dass Elisabeth Pähtz bei der Olympiade dabei ist? Irgendwann-irgendwo hieß es, dass sie das bis 15. Juni entscheidet – wobei „Rahmenbedingungen“ (Ergebnis der DSB-Präsidentenwahl) nun bekannt sind.

    1. Hallo Thomas, was den letzten Absatz betrifft, so kann ich dich beruhigen, da ich öfter mal mit Elisabeth chatte 🙂
      Soweit ich weiß, kann eine Spielerin auf der EM oder auch ein Spieler auf der EM nicht gegen Willen des Verbands teilnehmen, da die Registrierung, wie du richtig schreibst, über den Verband erfolgt. Auf der anderen Seite kann man sich natürlich fragen, weshalb der Verband etwas dagegen haben sollte, wenn der oder die Spieler*in die Kosten selbst trägt.

      1. Beunruhigt war ich nicht, offenbar hat sich Elisabeth Pähtz dann nach der DSB-Präsidentenwahl verbindlich entschieden?
        Zum anderen Punkt: bei offenen Europameisterschaften war Deutschland 2025 und 2026 jeweils mit 20 Spielern vertreten (bzw. 2025 mit Luisa Bashylina auch eine Spielerin), einige bis viele waren sicher Selbstzahler. Bei den Frauen war die „Delegation“ offenbar immer kleiner, 2024 hat dabei auch Johanna Blübaum (Elo 1977) mitgespielt.
        Verbände haben wohl allenfalls dann etwas gegen einzelne Spieler, wenn diese „auffällig wurden“. Ich erinnere mich dunkel, dass der französische Verband vor Jahren Sebastien Feller (Verfahren gegen ihn lief noch) nicht nur „nominieren“, sondern nach nationalem Regelwerk auch seine Kosten übernehmen musste [kann das aber nicht verifizieren, vielleicht hatte er dann doch verzichtet].

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