12.04.2026

5 Gedanken zu „Was man zum Kandidatenturnier wissen muss

  1. Hallo Gerry,
    Schöner Bericht! Danke sehr!
    GM Matthias Blübaum gilt als mein Favorit!
    Viele Grüsse aus der Schweiz,
    Marcel

    1. Da muss dein Favorit aber gewaltig aufdrehen! Und hätte Vincent die kritische Partie gegen Blübaum gewonnen, dann würde er jetzt statt Matthias im Kandidatenturnier sitzen. Aber ich gehe mal davon aus, dass er als Sekundant dabei ist.

      1. Vielleicht hatte Keymer eine Rolle in der Vorbereitung, aber über Ostern spielt er ja beim Grenke Freestyle Open – Doppelrunden in Karlsruhe sind wohl nicht mit Sekundantentätigkeit (auch nicht aus der Ferne) zu kombinieren. Dagegen fehlt diesmal der Rest der deutschen Nationalmannschaft, während die Svane-Brüder und Kollars (Freestyle) sowie Donchenko (Normalschach) letztes Jahr spielten.

        Auch bei anderen kann man da spekulieren: demnach keine Rolle von Abdusattorov für Sindarov (auch Yakubboev spielt in Karlsruhe). Aus den USA spielen u.a. Aronian, Niemann und Dominguez (war früher Caruana-Sekundant), dagegen fehlen u.a. Wesley So und Oparin (auch nun Caruana-Sekundant?). Aus den Niederlanden fehlt diesmal Jorden van Foreest (Giri-Helfer?).
        Vermutlich haben einige der Kandidaten, vielleicht auch Blübaum, auch ausländische Helfer – aber das erfährt man (wenn überhaupt) erst nach dem Turnier.

        Die Terminkollision kann man Grenke nicht vorwerfen, das Turnier ist eben immer über Ostern. Da es auch Qualifikation für die nächste Freestyle-WM ist hätte Buettner eventuell selbst etwas organisieren können, statt wieder ein bestehendes Turnier zu verwenden.

  2. Die Frauen spielen eine andere Kadenz (90 Minuten pro 40 Züge und Inkrement von Beginn an). Das führt dazu, dass zum 40. Zug die Frauen eine Stunde und 50 Minuten pro Spielerin verbraucht haben. Die Zeitnotphasen werden wie bei den Kandidatenturnieren in Toronto 2025 daher zeitversetzt sein. Diese Zuschauerfreundlichkeit war aber nicht die Planung, sondern ist das Ergebnis einer Spielerinnenbefragung – so stellt es die FIDE dar. Das Wetter hier auf Zypern ist übrigens angenehmer als es in Deutschland gewesen wäre. Ob das schlechtere Wetter ein Vorteil für Matthias und Esipenko gewesen wäre, weiß ich nicht.

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